
Die Stadt Duisburg hat einen Blog wegen der Veröffentlichung interner Dokumente zur Loveparade mit einer einstweiligen Verfügung bedacht. Netzpolitik.org velinkt diese Dokumente daraufhin. RA Thomas Stadler zweifelt an, dass die Dokumente eine derartige Schöpfungshöhe haben, so dass eine Beantstandung des Urheberrechts rechtmäßig ist.
In quasi eigener Sache freue ich mich gerade, dass eine alte Akkustik-Aufnahme der Anti-Kriegs-Hymne Another man’s cause der Levellers bei MTV endlich auf YouTube aufgetaucht ist.
Der Blog Wir-in-NRW veröffentlicht die Bewerbung Norbert Röttgens für den Landesvorsitz der CDU in Nordrhein-Westfalen.
Und während ich mir die Frage stelle: Wie ernst kann man Politiker nehmen, die sich als Künstler betrachten? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
[Foto: Luc van Gent]
Man soll sich ja nicht lumpen lassen: Seit neuestem werden ja Alltagsgegenstände von Schriftstellern vertickt, und da ich ja auch schon ein Büchlein der Nachwelt hinterlassen habe, hier mein Beitrag zu dieser Aktion.
Dies sind formschöne, urgemütliche, elektronisch betriebene Fußwarmhaltehausschuhe:

Warme Füße beim Lesen an kalten Tagen, was kann es schöneres geben? (Schweinkram zählt nicht.) Mindestgebot 1.000.000$, versteht sich, Adel verpflichtet, und so. Die muss ich schon haben. Kalte Füße können tödlich sein.

Gerade wird hier und da ein neues Schwein durchs Dorf getrieben: Die digitale Öffentlichkeit. Ganz anders, ganz neu, ganz unreflektiert bisher. Schon wieder kommen die Begriffsbedeuter aus ihren Ecken und verkünden irgendwas. Da reicht es, sich Loriot anzuschließen:
Frauen sind analog und Männer sind digital. Ich habe keine Ahnung, was das heißt, aber ich behaupte es einfach einmal.
Und so verhält es sich bei dem ersponnenen Unterschied zwischen digitaler und analoger Öffenltichkeit. And now for something completely different.

