Die Castor-Werbung

Sixt hat über Twit­ter sich selbst lob­ge­hul­digt wegen einer Akti­on,  die es

in der deut­schen Wer­be­ge­schich­te noch nicht gege­ben [hat]: Wer­bung bei einer Pro­test­ver­an­stal­tung.

Und was hat Sixt gemacht? Sie haben Pla­ka­te in Fern­seh­ka­me­ras gehal­ten.

Ja, und war­um hat es sowas wohl noch nicht gege­ben? Weil kei­ner drauf gekom­men ist? Oder weil Wer­be­trei­ben­de bis­her poli­tisch Enga­gier­te nicht der­art ver­höh­nen woll­ten, indem deren Enga­ge­ment für Bil­lig­wer­bung instru­men­ta­li­siert wur­de?

Ja, wen inter­es­siert auch schon poli­ti­sches Enga­ge­ment, wenn man kos­ten­los ins Fern­se­hen kom­men kann?

So ist es Sixt, mit die­ser ein­drucks­vol­len und sicher noch für viel Gesprächs­stoff sor­gen­den Akti­on, wie­der ein­mal gelun­gen, sich mit wenig Geld und viel Mut in Erin­ne­rung zu rufen.

Auch im Selbst­lob fin­det man bei Sixt kei­ne Gren­zen: Wer ver­ste­hen will, dass die bezahl­ten Sixt-Werber auf der Demons­tra­ti­on gegen den Castor-Transport mutig waren, und nicht die eigent­li­chen Demons­tran­ten, der muss in der Wer­be­bran­che sein.

Ver­dammt, ich hab nichts, ich miet bei Sixt.

Wer dach­te damals, dass das Nichts in der Bir­ne gemeint war.

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