Was ich noch sagen wollte zur… Konservativität der CDU

Bei der CDU hat man sich ja dar­auf ver­stän­digt, das C im Par­tei­nah­men mit der Beru­fung auf das angeb­lich christ­li­che Fun­da­ment unse­rer Gesell­schaft inter­pre­ta­tiv zu belas­sen. So kann man sich even­tu­ell vom Stru­del der Katho­li­schen Kir­che nicht tie­fer mit run­ter zie­hen las­sen.

Lan­ge Zeit dien­te eben auch der Begriff des Kon­ser­va­ti­ven den Par­tei­ge­dan­ken, und weil man sehr wohl weiß, dass das alt­her­ge­brach­te Mir-san-mir der CDU nicht mehr zum Wahlen­ge­win­nen taugt, braucht der Begriff aus Sicht vie­ler CDU­ler ein Update.

Nun heißt dum­mer­wei­se die­ser Begriff nichts ande­res als “Wir machen das so, weil wir das immer so gemacht haben.” Des­we­gen fin­det sich auch nach wochen­lan­ger Suche kei­ne Lösung. Was für ein Star man doch der­zeit in der CDU wür­de, wenn man eine heils­brin­ge­de Begriffs­klä­rung fin­det.

Dabei zeigt die bemer­kens­wert rea­li­täts­fer­ne For­de­rung von Axel E. Fischer nach einer all­ge­mei­nen Offen­le­gung der eige­nen Iden­ti­tät — beson­ders spa­ßig für Kin­der — wie leben­dig der Begriff des Kon­ser­va­ti­ven in der CDU ist. (Als ob durch Fischers Fode­rung im Inter­net zurück­hal­ten­der mit Kri­tik an der CDU umge­gan­gen wer­den wür­de.)

Nur lau­tet die Defi­ni­ti­on eben so: Kon­ser­va­tiv ist sich auf­re­gen über die Moder­ni­tät die­ser Welt.

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