Guten Morgen allerseits!

Archiv für den 30. Mai 2011

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der Atomausstieg in Deutschland kann kommen: 2021 oder 2022 oder…

Ärzte erwarten weitere Todesopfer des EHEC-Virus’.

Der frühere Bundesverfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier, fordert die Politik zur Neuregelung des Bundestagswahlrechts bis Ende Juni auf. Ansonsten wäre das Wahlergebnis der kommenden Bundetagswahl aufgrund der vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig erklärten Überhangsmandate annullierbar.

Und während ich mir die Frage stelle: Wäre das nicht eine Chance für Schwarz-Geld, bei einer Wahlannullierung im Amt zu bleiben? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Grolloma

Kennen Sie noch diese uralte Allianz-Versicherung-Werbung mit dem Jungen, der dem Nachbaropa Kirschkerne in den Nacken schnippt? Aus heutiger Sicht ein mehr als merkwürdiger Werbespot: Der kleine Junge schnippt dem Opa halt aus dem Kirschbaum beim Kirschkernessen Kirschkerne in den Nacken. Was für ein soziopathisches Kind. Der Opa droht dem Kind, wird aber dann vom Kindsvater mit einem Eimer Kirschen entschädigt. Der Spot endet damit, dass das Kind abermals dem Opa einen Kirschkern in den Nacken schnippt, dieser greift sich getroffen an den Hals, schaut böse, aber dann scheißfreundlich in den Nachbargarten. Die Moral von der Geschicht’ soll wohl die Läuterung des Griesgrams sein. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass der beschossene Opa einen Kleingartenkrieg vom Stapel gelassen hat.

Naja, jedenfalls setzten wir uns letztens in der Fußgängerzone in die Straßenbahn und saßen dort in dritter Reihe. Vor uns eine Afrikanerin, die nach Hause telefoniert hat. Davor zwei rüstige Rentnerinnen auf Kaffeekränzchentour. Hinter uns eine Türkin die mit ihrem Vater auf türkisch Familienprobleme löste.
Und die Oma ganz vorne links fühlte sich nun von der telefonierenden Afrikanerin in ihrer Deutschheit angefeindet. Das merkte man dadurch, dass sie sich immer zielgerichtet zu ihrer Hinterbank umdrehte mit der Verrenkung des Kirschkern getroffenen Opas und einer Grollomaoptik. Einmal, zweimal. Ohne Wirkung. Auch ein unterstützendes Nörgelstöhnen hinterließ keine Wirkung. Die Afrikanerin telefonierte munter weiter. Vielleicht kann man Grollgestiken nicht so einfach übersetzen. Entweder hat sie Oma ignoriert oder gar nicht wahrgenommen.
Verwunderlich, dass alte Leute immer noch ernsthaft glauben, mit Grollgestiken in der Öffentlichkeit andere Menschen deckeln zu können. Aber unsere Grolloma gab sich nicht einfach geschlagen und grollte verbal an ihre Mitrentnerin gerichtet weiter:

Also sowas. Sowas hätte es ja früher nicht gegeben. Das greift jetzt immer mehr um sich. Überall dieses Ausländisch.

Aber das ist mir natürlich auch schon aufgefallen, dass dieses Ausländisch immer mehr um sich greift. Dicht gefolgt von diesem anderen, das immer weiter um sich greift, dieses Rentner.

Wir öffnen unser Herz

Mein Lesterschwein Schwesterlein hat mit ihrer Grundschulklasse und unter Leitung des Künstlers Suppi Huhn ein Lied aufgenommen. Rüüüüührend.

Hurra Deutschland: Kohls Kreuzworträtsel

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