Gefühle, die noch einen Namen brauchen: Diese seltsamen Minuten, kurz nachdem man ein Buch zu Ende gelesen hat.
— zeichen (@b_setzt) Juli 31, 2011
Mit Freundin in Berlin. Kaufen 2 Milchkaffee zum Mitnehmen.”Macht 2,60.”Wir kramen beide nach Geld.”Ausm Westen, wa? 2,60 zusammen.”
— Kuhmuh (@kuhmuh) Juli 29, 2011
Der MDR hat einen Unterhaltungschef? Und was macht der so?
— Uwe Baltner (@uwebaltner) Juli 27, 2011
Twitter ist, wenn man so lange auf Klo sitzt bis man das zweite Mal pinkeln muss.
— DerMackielsky★ ★ ★ ★ (@Mackielsky) Juli 26, 2011
Freut Ihr Euch auch so, wenns im ZDF-Fernsehgarten regnet?
— Dr. Huckonius Haas (@HuckHaas) Juli 24, 2011
wenn penisse ein gesicht hätten, wäre es wohl das von prinz albert.
— kathrin! (@fraukokolores) Juli 20, 2011
Arbeite an einem Liebesbrief. Was kommt nach “Sehr geehrte Damen und Herren”?
— Trinity (@oOtrinityOo) Juli 19, 2011
Beim Sex ist es wie mit Powerpoint-Präsentationen.Nur weil man alles reinstopft, muss es nicht besonders schön sein.
— Kopfkomponist (@gedankenklo) Juli 18, 2011
bekomme jetzt eine Appleschulung verpasst. das ist so unbeschreiblich herabwürdigend
— fasel (@fasel) Juli 13, 2011
Wisst ihr, was lustig ist? Gemälde von Adam und Eva zu betrachten, auf denen sie beide einen Bauchnabel haben. Denkt mal darüber nach.
— Kater (@Diegoistic) Juli 3, 2011
Außer Konkurrenz:
Ich möchte den Tittenbär aus der Zalando-Werbung nicht mehr sehen.
— Caasn (@caasn) Juli 22, 2011
@tencars der einzige grund, weshalb ich werbung gucke, ist dieser mann
— Sacha Brohm (@Brohm9000) Juli 23, 2011
@brohm3000 Ist der nicht etwas zu grimmig?
— Caasn (@caasn) Juli 23, 2011
@tencars den kitzel ich mir lieb
— Sacha Brohm (@Brohm9000) Juli 23, 2011
Es ist August, die Leute rücken mit ihren Lieblingstweets raus. Für den Anfang: Felix Schwenzel, Kiki und meinereiner.
Die USA haben endlich einen Kompromiss im Schuldenstreit und ÜBERRASCHUNG: Sie nehmen neue Schulden auf. Natürlich auf Kosten der sozial Schwachen. LAND OF THE FREE, HOME OF THE BRAVE.
Erwin Teufel rechnet mit Angela Merkel ab.
Und während ich mir die Frage stelle: Wann gibt es in den USA denn mal Proteste gegen ungleiche Verteilung? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Die Guten erwischt es immer viel zu früh!
— Alvar Freude (@alvar_f) August 1, 2011
Der über Blogs wie Medienrauschen und Netzpolitik.org bekannt gewordene, politisch interessierte Blogger Joerg-Olaf Schaefers ist gestorben.
Mit ihm verliert die deutsche Bloggosphäre einen engagierten, wortgewandten Schreiber, der es bei den Internetthemen, über die er immer wieder schrieb, verstand, sachlich und sprachlich genau und ausgewogen zu vermitteln.
Ich habe ihn zwar, auch wenn er nur um die Ecke lebte, lediglich über seine Texte gekannt, aber schon dieser Eindruck war prägend. Mein Mitgefühl allen Trauernden.
- Internet-Law » Handygebühren von fast 15.000 EUR trotz Prepaid-Vertrag? –
- ARD-Aktion „BILDstörung“ « Stefan Niggemeier – Die ARD ist bereit, im Kampf gegen die „Bild“-Zeitung zum Äußersten zu gehen. Wenn das Blatt mit seiner erwarteten Anti-ARD-Kampagne beginnt, droht der WDR, mit einer täglichen einminütigen Comedy auf 1Live antworten. Titel: „1LIVE — Brüllt dir deine Meinung“. Zwei Folgen der Reihe, die „satirisch den Alltag in der Redaktion“ zeigen soll, sind nach internen Angaben bereits fertig; weitere würden dann kurzfristig realisiert.

die einen sind im Dunkeln.
Und die andern sind im Licht.
Und man siehet die im Lichte.
Die im Dunkeln sieht man
nicht.
Mir ist eine solche Welle von Mitleidsbekundungen im deutschen Internet für jemanden, dessen Äußerungen im Internet so bekannt, die das Internet, wie wir es kannten, so lesenswert machten, dessen Person aber vergleichsweise so unbekannt war, noch nie begegnet:
Stellvertretend: Stefan Niggemeier über Jörg-Olaf Schäfers.
Weiter im Text: Don Dahlmann und Anke Gröner rücken auch noch ihre Twitterlieblinge des Juli raus.
Detlef Kuhlbrodt hat das Manifest von Anders Behring Brevik gelesen, darin nichts Intellektuelles, sondern unterm Strich nur Affektarmut gefunden.
Und während ich mir die Frage stelle: Sollte man nicht doch mal über die Wirkung von Ballerspielen reden? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Ich weiß nicht, wie man so arbeiten kann, wie man bei der Springerpresse arbeitet, aber es scheint Methode zu haben. Thomas Vitzthum schreibt auf welt.de, Guttenbergs “Dissertation”
setzt sich mit der Entwicklung auch der amerikanischen Verfassung auseinander. Schon ganz zu Beginn beschäftigt sie sich mit den „Fundamental Orders of Connecticut“. Hier hatten die Plagiatejäger nichts zu beanstanden.
Das klingt ja schon mal interessant für eine Arbeit, bei der die Plagiatejäger auf 94,4% der Seiten Plagiate entdeckt haben. Die Textstelle umfasst die Seiten 24-27 der “Dissertation” Guttenbergs. Plagiate finden sich auf den Seiten 24, 25, und 27. Dass auf 3 von 4 Seiten Plagiate beanstandet werden, nennt Vitzthum “nichts zu beanstanden”.
Wer so arbeitet, kann auch während eines Gewitters nach draußen schauen und sagen, von Regen könne keine Rede sein.
