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  • NDR – Zapp Blog » Blog Archiv » “Die Zeiten des Schweigens sind vorbei” – Joachim Löw ist ein Mann der klaren Ansage. Spätestens seit ein paar Tagen weiß das nicht nur Philipp Lahm, sondern auch jeder gewöhnliche Bahnfahrer. Von der September-Ausgabe des Bahn-Magazins “mobil” – einem Gratis-Heftchen, das in vielen Zügen ausliegt und der Bahn als schickes Image-Accessoire dient – blickt Herr Löw mit entschlossenem Charme in die Augen der Reisenden. Wenig überraschend präsentieren sich Bahn-Chef Rüdiger Grube und Löw im Heft als freundliche, moderne Chefs, und das Gespräch ist dann auch nicht weiter der Rede wert. Allein Philipp Lahm sei Dank, dass das sogenannte Interview phasenweise eine gewisse Komik erhält.
  • "Nur Menschen, die unglücklich sind und zu wenig lachen, sind von Radioaktivität bedroht" | Telepolis – Wer mutmaßen möchte, welche Maßnahmen eine der Atomlobby hörige Regierung in einer über den Geldnexus vermittelten Gesellschaft zum Schutz ihrer Bürger nach einer Reaktorkatastrophe unternimmt, kann dies anhand der aktuellen politischen Bestimmungen des japanischen Staates für die Region Fukushima studieren: Nichts.
  • Hamburger Liebe: Meiner liebsten Freundin. * Dear friend. – Liebe Emily, vor einigen Tagen hast du mich verlassen. Nicht freiwillig, das weiß ich. Denn wenn du gekonnt hättest, wärst du mir auf ewig treu geblieben. Du warst meine beste und treueste Freundin.
  • Wort und Totschlag : Im Dritten Reich trug die Sprache dazu bei, die Menschen abzustumpfen : fluter.de – Auch das Gänsefüßchen war ein Nazi. Und der Schriftsteller und Philologe Victor Klemperer hat es entlarvt. Jenes scheinbar so unschuldige Satzzeichen hat im Dritten Reich gewaltig Karriere gemacht und sich der Sprache der Machthaber angeschmiegt. Propagandaschreiber benutzten Anführungszeichen in einem Maße, das vorher, in der Weimarer Republik und im Kaiserreich, nicht üblich gewesen war. Sie markierten damit nicht nur einfach die wörtliche Rede, sondern sie wollten die in Gänsefüßchen gesetzten Wörter mit hämischer Ironie als angemaßt und erlogen brandmarken.
  • Geld und Abschiebung – taz.de – Am Ende war es vorbei mit der Ironie. Den Hauptpreis, einen Koffer mit 4.000 Euro, in der Hand, blickte die Gewinnerin voller Ernst in die Kamera und wandte sich mit eindringlicher Stimme an die Nation: "Niederlande, seht ihr jetzt, was ich euch zu bieten gehabt hätte?" Soeben hatte die Studentin Gulistan, Tochter kurdischer Armenier, das Finale der kontroversen Quizshow "Weg van Nederland" (Raus aus den Niederlanden) im öffentlich-rechtlichen Sender VPRO für sich entschieden.
  • Leichenteile an Amerikas Küste – Elf abgetrennte Füße – Wissen – sueddeutsche.de – Seit Jahren werden an der nordamerikanischen Pafizikküste immer wieder Leichenteile angeschwemmt – immer sind es Füße, immer stecken sie in Turnschuhen. Treibt ein Serienmörder sein Unwesen, der seine Opfer zerstückelt? Rechtsmediziner haben eine andere Erklärung.
  • Erneuter HIV-Fall in der US-Pornobranche – "Die Konsumenten wollen Sex ohne Kondome" – sueddeutsche.de – Die milliardenschwere US-Erotikindustrie scheint unbelehrbar. Befürworter einer Kondompflicht für Pornodarsteller hoffen, dass die HIV-Infektion von "Patient A" ein Umdenken bewirkt. Doch Akteure und Produzenten warten ungeduldig darauf, dass das vorübergehend verhängte Drehverbot aufgehoben wird und wieder gefilmt werden kann. Ohne Gummi.

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