Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.

Archiv für September 2011

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Nachtgeschichten

Die Nachtgeschichten von heute

  • 500 Internal Server Error – 500 Internal Server Error
  • Internet-Law » Ein Verbot anonymer Bezahlung im Netz wäre rechtlich und ökonomisch falsch – In der Union und auch weiten Teilen der SPD – für die EU-Kommission gilt nichts anderes – herrscht mittlerweile die generelle Haltung vor, nach der im Internet alles, was technisch an Kontrolle machbar erscheint auch umgesetzt werden soll. Andernfalls beklagte man nicht hinnehmbare Schutzlücken und malt das Schreckgespenst vom rechtsfreien Raum an die Wand. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Im Internet werden mittlerweile Vorgänge reguliert und überwacht, die im realen Leben vom Staat nicht erfasst werden. Oder was würden Sie davon halten, wenn Sie zukünftig an der Supermarktkasse den Ausweis vorzeigen müssten, wenn sie dort eine Tüte Milch kaufen und bar bezahlen? Genau das möchte der Staat aber jetzt im Internet für Geschäfte des täglichen Lebens verlangen.
  • Why the women of The Big Bang Theory are more interesting than the men
  • wissenschaft.de – Aufgespießt: Geschmackssache Brusthaar – Eine Studie der Universität des Saarlandes und des ZDF hat nun versucht, Licht ins Dunkel der haarigen Vorlieben zu bringen. Demnach sind Frauen, die die Wechseljahre schon hinter sich haben, besonders für Brustbehaarung zu begeistern, Frauen, die mit der Pille verhüten, haben es dagegen lieber glatt.

Vom Gesichtsbuch zum Spitzelbuch

Das ist natürlich super: Facebook will künftig unter dem Namen eines Benutzers nicht nur das veröffentlichen, was dieser selber irgendwo anklickt, sondern auch irgendetwas, das man dem Nutzer zuschreibt. Sofern man auch nicht permanent Facebook-Cookies löscht, werden auch dann Nutzerdaten zu Facebook geschickt, wenn der jeweilige Nutzer gar nicht auf der Facebook-Seite eingeloggt ist.

So langsam könnten Leute, die noch über Überwachungserfahrungen aus der DDR verfügen, echt mal erläutern, wie man sich in einem Spitzelsystem so orientiert. Mir reicht’s. Facebook bekommt einen eigenen Facebook-Browser, in dem keine andere Seite angesurft wird. Mag sein, dass das wenig hilft, aber für jede Information über mich, die Facebook so nicht bekommt, ist es das wert.

Ps.: Und, wenn ich schon mal dabei bin: Google wird gegen Ixquick getauscht. Reicht für die Suchen, die ich mache. Zur Not gibt es auch noch Scroogle für die Google-Ergebnisse.

Nachtgeschichten

Die Nachtgeschichten von heute

  • Russland – Ich! Wer sonst? – Politik – sueddeutsche.de – Wladimir Putin entscheidet sich für einen neuen Präsidenten – für sich selbst. So bleibt Russland ein Kommandostaat, der nach dem Befehlsprinzip regiert wird. Doch das Volk entfremdet sich von Putins System: Es ist ermüdet von der Rhetorik eines blühenden Landes. Denn viel zu selten sieht es etwas davon.
  • Personaldebatte bei den Linken: Die Partei der Ewiggestrigen – Tagesspiegel – Die Debatte um eine mögliche Bewerbung der Kommunistin Sahra Wagenknecht für den Vorsitz der Linken-Fraktion im Bundestag zeigt einmal mehr: Die Reformer in der Partei geraten mehr und mehr ins Abseits – und werden nervös.
  • Nik Cubrilovic Blog – Logging out of Facebook is not enough – logging out of Facebook only de-authorizes your browser from the web application, a number of cookies (including your account number) are still sent along to all requests to facebook.com. Even if you are logged out, Facebook still knows and can track every page you visit. The only solution is to delete every Facebook cookie in your browser, or to use a separate browser for Facebook interactions.
  • Scripting News: Facebook is scaring me – Yesterday I wrote that Twitter should be scared of Facebook. Today it's worse. I, as a mere user of Facebook, am seriously scared of them.
  • An der FDP-Basis: Motzen gegen die Bubitruppe – taz.de – Ein Kaufmann aus Willich steht auf, er schimpft, die FDP habe die Inhalte der Piratenpartei komplett verpennt, "und wir kriegen die Prügel, weil die in Berlin nichts kapieren". Ein Mann aus Bad Kreuznach ruft: "Wir haben ein Existenzproblem", er will, dass Irrtümer und Widersprüche offen auf den Tisch gelegt werden. Eine Kölnerin ruft: "Familienpolitik findet in dieser Partei überhaupt nicht mehr statt – hier sitzen ja auch fast nur Männer!" Ein junger Mann bringt das Thema Löhne aufs Tapet: "Ich bin nicht Mittelstand, ich bin Mittelschicht", ruft er mit kippender Stimme, "warum bin ich nicht Teil der liberalen Familie?"
  • Umstrittenes Milliardenprojekt: Bahn rechnet angeblich S21-Ausstieg durch | STERN.DE – Was wäre wenn? Die Bahn spielt einem Medienbericht zufolge einen möglichen Ausstieg aus dem Milliardenprojekt Stuttgart 21 durch. Der Bahnvorstand dementiert.

Guten Morgen

Morgenkaffee Zum Abschluss seiner Deutschland-Reise meinte der Papst, die Katholische Kirche solle sich in ihrer Krise am besten entweltlichen. Und ich dachte die ganze Zeit, genau das sei das größte Problem der Katholischen Kirche: Dass sie so entweltlicht ist.

CSU-Hardliner Siegfried Kauder möchte ein 2-Strikes-Warnsystem in Deutschland installieren, “um die Rechtsverfolgung von Urheberrechtsverletzungen weiter zu privatisieren”, wie man bei Netzpolitik.org meint.

Nach einer Umfrage des SPIEGEL kommt, wenn nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, die Piratenpartei rein und die FDP nicht.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist die Piratenpartei die einzige Partei, die der CDU ernsthaft Kontra geben kann? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Flurfunk 7,8 und 9 – Die Top-10-Tweets des Junis, Julis und Augusts

[ Musik: Cherry SuedeOne of a kind, Mark Lyford - Chillout ]

Nachtgeschichten

Die Nachtgeschichten von heute

  • Rundfunk: Hilders-Krönung gerät MDR zum Debakel | FTD.de – Die Wahl von Bernd Hilders zum Chef des Mitteldeutschen Rundfunks hätte reibungslos über die Bühne gehen können. Doch die Widerstände in der Anstalt gegen den Favoriten der Staatskanzlei in Dresden waren zu stark.
  • "Operation Machterhalt" in Russland – Wie sich Merkel von Putin veräppeln ließ – sueddeutsche.de – Der Putin-Deal offenbart die große Schwäche der deutschen Russland-Politik.
  • 560.000 Menschen in Deutschland sind internetsüchtig | ZDNet.de
  • Nach Streit mit Präsident Medwedjew – Russlands Finanzminister tritt zurück – sueddeutsche.de – Nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen hatte Kudrin dem Präsidenten eine verfehlte Haushaltspolitik vorgeworfen. Der Staatschef erhöhe den Militäretat auf Kosten der Ausgaben für Bildung und mache Russland noch mehr abhängig vom Öl- und Gas-Export, kritisierte der Finanzminister. Medwedjew reagierte sichtlich verärgert und wütend auf Kudrins Äußerungen. Die Äußerungen Kudrins seien in keiner Weise gerechtfertigt gewesen, kritisierte Medwedew. Im zentralrussischen Wolgograd, dem früheren Stalingrad, kam es am Montag vor laufenden Kameras zu einem hitzigen Wortgefecht zwischen Präsident und Finanzminister: "Niemand darf Disziplin und Unterordnung aufkündigen", fuhr Medwedjew Kudrin an. "Wenn Sie, Alexej Leonidowitsch, mit dem Kurs des Präsidenten nicht einverstanden sind, gibt es nur eine Entscheidung, und die kennen Sie: zurückzutreten."
  • 61: Formspring Answers (The ones in english, cause i fucking hate these dumb questions) « Alternativen – Mit die dümmsten Fragen auf Formspring sind die „Formspring questions of the day“ bzw. die englischen Fragen allgemein. Früher habe ich sie stets sofort gelöscht, doch vor ein paar Monaten habe ich begonnen sie zu beantworten, bissig und in miesem Englisch, mit Drogen, Nutten und Mord.
  • Facebook: Hol Dir Deine Daten! | G! – gutjahr’s blog – Mit Timeline hat Mark Zuckerberg die Welt einmal mehr vor vollendete Tatsachen gestellt: Das Freunde-Netzwerk begnügt sich nicht mehr mit Statusabfragen sondern mutiert zum digitalen Lebensarchiv. Kunststück – Facebook speichert alles aber löscht nichts, wie Datenabgleiche jetzt belegen. In diesem Blogpost zeige ich Dir, wie auch Du Einsicht in Deine gesammelten Facebook-Daten bekommst, sozusagen der ungeschminkten „Story Deines Lebens“.
  • ZEIT ONLINE gewinnt Online Journalism Award 2011 » ZEITansage – ZEIT ONLINE hat den wichtigsten internationalen Preis für Onlinejournalismus gewonnen. Das Projekt “Verräterisches Handy: Was Vorratsdaten über uns verraten” ist am Abend des 24. September in Boston mit dem Online Journalism Award 2011 ausgezeichnet worden. Dies ist das erste Mal, dass eine Redaktion aus Deutschland einen der renommierten Online Journalism Awards gewonnen hat.
  • Hoeneß und das ZDF | Post von Horn – Der Fall Breno könnte eine unangenehme Wendung nehmen. Der Spieler hat offensichtlich seit längerer Zeit Probleme. Das soll sogar seinen Nachbarn aufgefallen sein. Fiel das auch dem FC Bayern auf? Was hat er in den vergangenen Wochen getan, um dem Spieler zu helfen? Als Hannovers Torhüter Robert Enke Selbstmord beging, war alle Welt bestürzt. Kaum jemand in seinem Verein und in der Nationalmannschaft hatte bemerkt, dass er unter Depressionen litt. Damals wurde vermutet, es fehle im Profi-Fußball an Zuwendung und Fürsorge. Der DFB bemühte sich sehr, diesen Verdacht zu entkräften. Spieler, die über ihr Fußball-Dasein verzweifeln, sind schlechte Werber für einen Sport, der sich der Spielfreude verschrieben hat. Der Verband lebt von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Und davon, dass sie den Profi-Spielern nacheifern. Daher kommen die Vereine nicht umhin, sich um die Befindlichkeit ihres Personals zu kümmern. Sie sind eben mehr als nur dem Erfolg verpflichtete Wirtschaftsunternehmen.
  • Twitter / @tagesshow: Bischöfe überprüfen … – das Kondomverbot

Lifestyle

kannitverstan

In Bielefeld ist SocialMedia für mich so angekommen: Der eine und der andere begannen vor knapp 10 Jahren, Blogs zu schreiben. Dadurch entsprangen die ersten Kontakte. Es kristallisierte sich eine hübsche Bloggerszene heraus. Die Blogger kannten sich untereinander und fühlten sich wohl in dieser Internetwelt. Mir ging es da noch gar nicht darum, mit anderen in Kontakt zu treten, wieso auch?
Was mich deutlich später aus den Puschen jagte, war Twitter. Dieses neue Sozialirgendwasding, das ich so wenig verstand. Ich habe Tage lang Bielefelder Twitterer gelesen, um von außerhalb zu verstehen, was die da wie machen. Ich habe es kaum verstanden. Irgendwelche Kurzsätze in die Welt posaunen? An wen gerichtet? Mit welchem Inhalt? Ich musste da rein. Learning by doing.
Dann kam es irgendwann dazu, dass die Bielefelder Twitterer ein Nachmittagskaffeekränzchen machen wollten, wieso nicht? Ich kannte eigentlich niemanden. Und ich kenne auch heute noch niemanden in meinem Nichtsozialnetzwerkigen Umfeld, dass auf derartiges anspringt. Aber, wenn man schon mal dabei ist, nichts wie hin. Learning by doing.
So lernte man interessante Menschen kennen. Den Rouven, den Denis, den Dirk, den Holger, den Michael, den Sacha, Miss James, den Sven, den Marcel, Airsign. Alles Originale. Alles aber auch so Leute, die den Kitzel kennen, jemanden Interessantes kennenzulernen, ohne einen rechtfertigenden Alltagsbezug vorweisen zu können. Als ob sowas nötig wäre.

Wie bei allen anregenden Internetgeschichten, vergrößerte sich der Kreis dieser Gruppe, die sich regelmäßig zum Bielefelder-Blog-und-Twitter-Stammtisch, kurz Biblostati, traf. Er vergrößerte sich meist aber nicht um Leute, die den gleichen Anreiz zu sowas hatten wie ihre Vorgänger. Der Anreiz war nun eher, über das Soziale Netzwerk zu einer Gruppe zu gehören. Das ist auch gar nichts Verkehrtes, jede Gruppe lebt irgendwie von neuen Einflüssen. Und den Biblostati gibt es bis heute.
Ich weiß aber noch, dass damals beim Kaffeekränzchen sich alle mit dieser komischen Gruppe beschäftigten. Das wurde auch durch die Anwesenheit von Silbereisen befeuert, einem Macho in Jesus-Latschen, der deutlich jüngere Damen vom Nachbartisch einfach durch Aura bezirzen wollte.
Jedenfalls, der Biblostati wurde auch stark zu einem Gadgetstati, dauernd zückte jemand sein als Telefon getarnten Kleincomputer, um was nach zuschauen oder zu tippen. Während die Vorgänger die Online- und die Offline-Welt noch getrennt hatten, vermischte sich das nun zusehends. Ich fand und finde das komisch. Ich brauche keine Computerkrücke, um mit anderen Kontakt aufzunehmen. Ich muss mir nicht von Firmen aufdrängen lassen, dass ich was und was genau ich im Internet mache. Und welches teure Gerät ich mir am Besten dazu kaufen sollte. Ab und an rechne ich mir durch, wie lange ich ein so teures Gerät täglich benutzen müsste, damit es sich rentiert. Ich weiß ja noch nicht einmal, was das heißen soll, dass sich so ein Gerät rentiert. Es klaut mir ja doch nur meine Zeit für Unterhaltung.

Ich habe einen der 2. Generation mal darauf angesprochen und der beschwichtigte, nein, so schlimm sähe er das nicht, für ihn sei seine Computerkrücke eben Lifestyle.

JA, EBEN! Nicht mal deine Sprache haben sie dir gelassen.

[ Foto: Rachel Pasch - What part of... | CC BY-NC 2.0 ]

Guten Morgen

Morgenkaffee Freddy Quinn wird heute 80. Herzlichen Glückwunsch!

Die Finanzkrise hat 13 Millionen Arbeitsplätze vernichtet.

Beim Frühstück bei Stefanie weiß man, zu wem man bei der Scheidung von Mross und Hertel hält:

Und während ich mir die Frage stelle: Wie haben eigentlich Marianne und Michael die Kurve gekriegt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Das Schweigen der Quandts

[ Video auf Google Video ]

Guten Morgen

MorgenkaffeeDie Quandts sprechen darüber, wie ein Fernsehfilm ihnen schmerzlich ihre Familiengeschichte vorgehalten hat.

Edmund Stoiber wird heute 70 und der Focus geht der Frage nach, wann sein Abstieg begann. Heribert Prantl meint, Stoiber gehe es heute besser als seiner Partei.

Letzte Woche habe ich aus Versehen ihn zweimal gebracht, diese Woche – versprochen – sicher nur einmal: Christoph Süß über Denkverbote und Sprechgebote:

Und während ich mir die Frage stelle: Reden die Quandts jetzt nur oder reagieren sie auch? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

September 2011
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