Anmerkungen zum Weltgeschehen #26 | In Griecheland http://t.co/1lPUPKxaOn

Archiv für den 26. Januar 2012

Nochmal kurz für die CDU, was an SOPA so krude ist…

Guten Morgen

Morgenkaffee

Neuer Tag, neue Schrift – nur für alle inter­es­sant, die die Seite direkt ansur­fen: Hier gibt es nun alles in Micro­softs Geor­gia und nicht mehr im von Google bereit­ge­s­tel­ten Crim­son Text zum Lesen ange­bo­ten. Letz­tere tat’s in Chrome lus­ti­ger­weise nicht berau­schend.

Wenn ich hier schon über Schrif­ten reden, dann sicher auch des­we­gen, weil heute mor­gen wenig Umwer­fen­des einem ent­ge­gen­springt: Mer­kel bekräf­tigt ein­mal mehr in einem Inter­view mit der Süd­deut­schen Zei­tung ihre Ableh­nung von Euro-Bonds. Ansons­ten gibt es dort viel Europa-Metaphorik zu lesen.

Max Gier­mann war für einen Auf­tritt in mei­ner Hei­mat­stadt. Wird ja auch alles mit­ge­filmt heut­zu­tage aus der zwei­ten Rei­hen. Ansons­ten: Man muss wohl dabei gewe­sen sein.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Lachen Leute heute eigent­lich leich­ter über Bana­les als über Schwie­ri­ge­res? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Mein Freund Kant

Bei Anne Will habe ich wohl eine intel­lek­tu­elle Dis­kus­sion zu Fried­rich, dem Gro­ßen, ver­passt. Richard von Weiz­sä­cker hat offen­bar die Idee, den alten Fritz als Vor­bild gel­ten zu las­sen, unter Ver­weis auf sei­nen “Freund Kant” vom Tisch gewischt:

Von Kant her gese­hen ist die höchste Tugend die Über­win­dung der Tugen­den zuguns­ten des Selbst­zwecks der Pflicht.

und eben nicht die Imi­ta­tion eines ande­ren. Das klingt zwar irgend­wie nach Preus­si­schem Pflicht­ge­hor­sam, hat aber mit Kant, so weit ich ihn gele­sen habe, nichts zu tun: Pflicht selbst ist kein Selbst­zweck. Aber es klingt eben auch so gut, dass Patrick Bah­ners den Feder­hand­schuh auf­nimmt und das ganze in einem Fern­seh­kri­tik­text ver­wurs­tet, in dem er dann wie­derum ver­sucht, Richard von Weiz­sä­cker selbst als Reinkar­na­tion von Fried­rich, dem Gro­ßen, dar­zu­stel­len.

Es ist eben Fern­se­hen oder um es mit Richard von Weiz­sä­cker zu sagen “alles gro­ßer Blöd­sinn”.

R.i.p. Vadim Glowna (1941-2012)

Die Profilierung Kristina Schröders als Ministerin

von der hier schon mal gespro­chen wurde, also eine The­men­fin­dung, die das eigene Pro­fil stärkt oder über­haupt erst ein­mal kennt­lich macht, sie schei­tert kon­ti­nu­ier­lich seit mehr als zwei­ein­halb Jah­ren. Und je mehr sie schei­tert, desto mehr erweckt man den Ein­druck, hier ist der Bock zum Gärt­ner gemacht wor­den. Aktu­ell ist dies gut zu sehen in fol­gen­dem ZAPP-Bericht, in dem gezeigt wird, wie Schrö­der aber­mals mit Vor­ur­tei­len hau­sie­ren geht:

Nachtgeschichten vom 26. Januar 2012

Die Nachtgeschichten von heute

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