Jürgen Vielmeier beschreibt den zweiten Versuch, mit dem Blog Carta.info kommerziellen Erfolg zu erlangen.
So sähen Kinoplakate aus, wenn es mehr um den Inhalt der Filme gänge.
Karsten Speck hat bei Gottschalk ein doch ganz persönlich interessantes Interview gegeben.
Und während ich mir die Frage stelle: Ist Gottschalk der letzte Fernsehmoderator, der unterhaltsam ist, ohne spießig oder verkrampft-zynisch zu sein? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Manchmal ist das Tüfteln an Schriftarten für Internetseiten auch ein gefühltes Fass ohne Boden. Da hat man neulich erst die Grundschriftart einer Seite gewechselt, da sieht man, dass das Ganze unter Linux viel zu klein aussieht. Vielleicht liegts an meinem Schriftartensatz, aber das will man ja dann auch nicht so ohne weiteres stehen lassen. Also lesen Linux-Nutzer diese Seiten ab sofort mit der Schriftart Bitstream Charter. Ist auch schön:

[ Foto: ttcopley - boredom | Creative commence licence ]

Ich lese gerade den Text Zensur vs. Anstand: Pornografie in der Bibliothek von der ganz zauberhaften Jillian C. York, in dem die Geschichte aufgegriffen wird, wie in einer Bibliothek in Los Angeles sich ein Obdachloser beim Anschauen eines Pornos, sagen wir mal: einen schönen Tag machte. Und für die Amis war jetzt anscheinend der Umstand, dass da ein Porno in einer Öffentlichen Bibliothek lief, schlimmer als das andere.
York findet es nun irgendwie nicht gut, dass in Bibliotheken Pornos laufen, was mir irgendwie eher egal ist. Mir ist aber etwas ähnliches passiert. Nicht wie Sie jetzt denken. Ich lief diese Woche an einer Lokalität vorbei, in der auch das Benutzen von Computern mit Internetzugang angeboten wird. Im Vorbeigehen huschte mein Blick über den Monitor einer dieser Computer, der gerade in Benutzung war. Und eben da lief, tja, also das muss eine Live-Gynäkologie-Untersuchung gewesen sein. Der Betrachter machte sich zwar jetzt nicht so einen schönen Tag wie der Obdachlose, aber es schien immerhin so interessant zu sein, dass man Kopfhörer dazu braucht.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich es merkwürdiger finden soll, dass da jemand mit derartigen Vorlieben, so intelligent ist, dass er einen PC-Sitzplatz nimmt, der von im offenen Blickfeld einer Fussgängerzone ist, oder dass es mir überhaupt merkwürdig erscheint. Rubbelkabinen sind wohl einfach nicht mehr in.
Manchmal glaube ich, Holländer sind die neuen Japaner. Jetzt möchte man an der Universität Utrecht die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Schwein auf ein neues Level heben: Neue Beziehungsmöglichkeiten sollen ermöglicht werden und moralische Auswirkungen erforscht.
Hierzu ist nun ein iPad-Spiel erfunden worden, bei dem die Aufgabe gestellt wird, in einer Live-Schaltung einen projizierten Ball von einem Schwein zu einer bestimmten Stelle stupsen zu lassen.
Von sowas brauchen wir unbedingt noch mehr von:

- Scripting News: Ask not what the Internet… – On Twitter, with its 140-character limit, there’s little focus to the discussion about the new filitering they just announced. Here are some of my comments, in bullet form, hopefully to add some more substance to the discussion..
- Twitter isn’t Censoring You. Your Government is. | thenextweb.com -
- Juncker hat keine Lust mehr – news.ORF.at – Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker hat offenbar keine Lust mehr auf seinen Job als Vorsitzender der Euro-Gruppe. „Es liegt nicht im Spektrum meiner Ambitionen, dieses Amt weiterzuführen“, sagte Juncker dem deutschen „Handelsblatt“. Die Führung der Euro-Gruppe sei ein „aufreibender Job, der aus einer Unmenge von Gesprächen und Telefonaten besteht“.
- Holocaust-Gedenktag – Reich-Ranickis Rede vor dem Bundestag – “Die Aussiedlung hatte nur einen Zweck: den Tod” – sueddeutsche.de – Seine Rede vor den Abgeordneten im Wortlaut.
- Reich-Ranicki: Es gilt das erlebte Wort – FAZ
- Studie zweifelt am Nutzen der Vorratsdatenspeicherung – sueddeutsche.de

