Journalistische Ausbeutung oder: Die hässliche Seite des amerikanischen Traums

Es war zu erwar­ten, dass der deut­sche Able­ger der Huf­fing­ton Post eben­so wie in ande­ren Län­dern auch in Deutsch­land das Geschäfts­mo­dell ein­set­zen möch­te, Schrei­bern von Arti­keln nichts für ihre Arbeit zu bezah­len. Das ist wohl auch genau­so ein­ge­tre­ten, wie die­ser Link klar macht. Dem kann man direkt nichts bes­ser ent­ge­gen­set­zen als der letz­te Kom­men­ta­tor die­ses Arti­kels bei der Huff­po: Don’t wri­te for free!

Es ist nichts ande­res als die häss­li­che Sei­te des ame­ri­ka­ni­schen Traums: Das vage und ohne Ver­ant­wor­tung aus­ge­spro­che­ne Ver­spre­chen, dass man für die geleis­te­te Arbeit mög­li­cher­wei­se in der Zukunft etwas gewinnt, wäh­rend der Traum­ver­spre­cher direkt sei­nen Gewinn dar­aus zieht. Und die Leu­te, die so etwas betrei­ben sind mora­lisch schon so ver­küm­mert, dass sie kei­ne Skru­pel in die­sen Din­gen mehr ken­nen.

Macht doch jeder. Funk­tio­niert doch pri­ma in Ame­ri­ka, dann kann es woan­ders nicht falsch sein. Kann es doch.

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