Was Blogs sollen

Han­nah Lüh­mann hat eine klei­ne Schimpf­ti­ra­de auf ein paar Blogs los­ge­las­sen. Mar­tin Gies­ler hat schon dar­auf geant­wor­tet, indem er ein paar Aspek­te des Tex­tes her­aus­ge­zo­gen hat und umschmeisst. Im Kern kri­ti­siert Lüh­mann an den Blogs, die ihrer Mei­nung nach Vice nach­ah­men:

Was fehlt, sind Bei­trä­ge mit Sub­stanz, wie sie „Vice“ doch noch hier und da unter all den Trash mischt. […] Alles wird ein­ge­mein­det in eine fröh­li­che Welt der läs­si­gen Red­un­danz, von Men­schen, die sich selbst dabei wohl ziem­lich läs­sig vor­kom­men.

Sub­stanz hät­te man die­sem Arti­kel jetzt auch mal gewünscht. Es ist nicht ver­bo­ten, ein Blog zu betrei­ben, in dem Trash neben erns­te­ren The­men auf­tritt. Es pas­siert, dass Blog­ar­ti­kel zu erns­ten The­men, ober­fläch­lich zu lesen sind. Es ist nicht ein­mal ver­bo­ten, Blogs zu schrei­ben, die schlecht sind. Blogs erfül­len nicht not­wen­di­ger Wei­se eine gesell­schaft­lich rele­van­te Funk­ti­on.

Lesen Sie ein­fach ande­re Blogs, Frau Lüh­mann, wenn die, die Sie lesen, Ihnen nicht gefal­len.

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