Guten Morgen allerseits!

Seite 4 von 30« Erste...23456...102030...Letzte »

Kristina Schröders alberne Extremismusklausel

CDU und CSU muss man wohl noch erklären, was an der Extremismusklausel so albern ist: Sie ist nichts weiter als ein Erpressungsmittel. Wenn ich jemandem nicht abnehme, dass er die Demokratie für gut hält, ändert das auch nichts durch eine Erklärung. Wenn eine Erklärung inhaltich obsolet ist, wie es Gröhe unten darstellt, dann ist sie es auch als solche. Wenn nicht, macht man einen Verdacht, dass diese Erklärung notwendig sei, sprich: einen Generalverdacht.

Des weiteren könnte Kristina Schröder so langsam mal zurücktreten: Mit so einem Mittel Rechtsextremismus bekämpfende Organisationen zu belästigen und sich dann im Bundestag der Aussprache verweigern, obwohl man twitternd Stellung nimmt, das hat kein Rückrat.

Und es ist schlicht naiv bis albern, so etwas zu sagen

um dann zu fordern, man solle das Aufrechnen sein lassen.

Integration – Das verlogene Ideal der Deutschen

Ich verstehe nicht, warum den Türken in Deutschland noch nicht der Kragen geplatzt ist (und damit meine ich alle Mitbürger mit türkischem Hintergrund): Da schwingt sich einerseits der türkische Ministerpräsident auf, ihnen zu erklären, wie sie in Deutschland ihr Leben zu führen haben: Nur unter Wahrung ihrer kulturellen Identität, und das bedeutet grundsätzlich, dass zunächst die türkische Sprache gelernt werden müsse. Und da schwingen sich im Gegenzug deutsche Politiker auf und sagen: Auf jeden Fall müsse die deutsche Sprache beherrscht werden und Integration in die deutsche Gesellschaft, die müsse stattfinden. Was hat das denn überhaupt mit der Lebenswirklichkeit immigrierter Türken in Deutschland zu tun?

Am Donnerstag war ich in einer Vorstellung von Hape Kerkelings Kein Pardon. Das ist eine unterm Strich durchaus geglückte Musical-Version eines Hape-Kerkeling-Films mit einem kleinen Schönheitsfehler: Kurz vor Ende kommt es zu einer Szene, in dem der Opa des Stücks das Selbstbild des Ruhrpottlers kennzeichnet. Er führt auch an, dass irgendwann Gastarbeiter ins Ruhrgebiet kamen, die man integrierte, dann kommen Mütter mit Kinderwagen auf die Bühne, klappen Fähnchen aus mit diversen Länderflaggen, die ihre Herkunft anzeigen sollen und alle auf der Bühne führen ein kleines Tänzchen auf. Der Schönheitsfehler dieser Szene ist: So eine Integration hat nie stattgefunden. Gestern sah ich die Dokumentation von Günter Wallraff als schwarzem Gastarbeiter in Deutschland. Zum Ende des Films geht er in eine Kneipe und führt sich so auf, wie Deutsche sich in einer Kneipe aufführen. Das Ergebnis ist, dass er umgehend aus der Kneipe geschmissen wird.

Dass Integration in Deutschland scheitert, liegt vor allem an Deutschen.

Dieses beklemmende Eingeständnis liest sich auch zwischen den Zeilen eines Textes von Karen Krüger über die Morde der sogenannten NSU. Sicherlich muss man bei den Morden den persönlichen Hintergrund erforschen. Doch die deutsche Presse und die deutschen Rechtsverfolgungsorgane haben nicht nach einem nicht-persönlichem Motiv gesucht, obwohl in keinem Fall irgendetwas auf so ein Motiv hingedeutet hat. Trotz der sachlichen Schwierigkeit, in diesem Fall einen guten Hinweis zur Auflösung des Falles zu bekommen, hat Karen Krüger völlig recht, wenn sie schreibt:

Die Hintergründe, die in den vergangenen Tagen ans Tageslicht gekommen sind, [...] erzählen aber auch, was für ein Türken-Bild in Deutschland regiert. Nicht nur die polizeilichen Ermittler ließen sich offensichtlich von Klischees über Deutschtürken leiten, sondern auch die Öffentlichkeit machte mit. „Hingerichtet von der Halbmond-Mafia“, hieß es am Tag nach der Ermordung von Theodoros Boulgarides einer Münchner Zeitung. [... Es] wurde wild über denkbare Hintergründe spekuliert, die Möglichkeit einer rechtsextremistischen Tat aber nicht in Betracht gezogen: Im türkischen Milieu kann es eben auch mal knallen.

Eine der fiesesten Szenen aus dem Deutschen Bundestag ist die, als in den 80ern Marieluise Beck über das neue Thema der Vergewaltigung in der Ehe spricht und sich im Publikum des Bundestages Gelächter der Abgeordneten breit macht: In deren Welt kann es das Unvorstellbare, eine grundlegende eigene soziale Störung, so nicht geben.

Die eigene Verblendung, die auf Kosten von schwachen Anderen geht, ist das eigentliche Thema dieses fremdenfeindlichen Vorfalls. Niemand erwartet, dass man einen Staat schafft, der komplett gefeit ist vor durchgeknallten, fremdenfeindlichen, mordenden Kriminellen. Aber eine so zur Schau getragene Respektlosigkeit vor den Opfern, die kann man sich sparen. Und sowas ist das nichthinterfragte Integrationsideal in Deutschland. Unglaublich.

Warum es keinen passenden Gottschalk-Nachfolger gibt

Das ZDF und diverse Zeitungen machen es sich derzeit zur Aufgabe, einen passenden Nachfolger für Thomas Gottschalk als Moderator von Wetten, dass..? zu finden.

Grundlage einer solchen Suche ist es, dass es Moderatoren gibt, die eine solche Sendung moderieren könnten, und zwar erfolgreich. Aber es gibt maximal Moderatoren.

Es gibt niemanden, der das kann, was Gottschalk kann: Prinz Charming, Spielkind und Witzbold. Stefan Raab ist ebenbürtig als Spielkind, HaPe Kerkeling als Witzbold, aber den Charme Gottschalks strahlen beide nicht aus. Und beide sind zu alt, um das noch zu entwickeln.

Gottschalk hat diese Chance noch gehabt, durfte Na sowas! mit internationalen Gästen moderieren, von da aus ist es nicht weit zu Wetten, dass..?. Nachfolger von Gottschalk damals wurde übrigens Günter Jauch mit Na siehste!

Aber derartige Entwicklungsformate gibt es nicht mehr. Überhaupt wird Unterhaltung bei den Öffis nur noch verwaltet, nicht entwickelt. Ansonsten wäre das Traumschiff ja schon längst untergegangen, weil die Geschichte seit 25 Jahren auserzählt ist.

Bürgerliche Notwehr

Zumindest das Urteil ist interessant: Ein Polizist wird durch einen Bürger erschossen, dieser widerum wird wegen Notwehr in Annahme einer Gefahrensituation freigesprochen. Ich hatte gedacht, das wäre im deutschen Recht so nicht vorgesehen.

Es erinnert mich an eine Folge von Picket Fences, in der bewaffnete Polizisten eine Wohnung stürmen, der Wohnungsinhaber in Angst eines Überfalls zur Waffe greift und zwei Polizisten erschießt. Dort wird er freigesprochen, weil er berechtigt annehmen muss, dass die Polizisten auf ihn schießen, wenn er auf sie eine Waffe richtet, was der Fall war.

Das deutsche Urteil ist vergleichsweise noch weiterführend, indem es dem Beklagten einräumt, unter fälschlicher Annahme der Identität des Opfers eine rechte Handlung ausgeführt zu haben. Für eine weitere Diskussion müsste man mehr Einsichten in die Umstände haben.

Wie Google Plus fremde Mailadressen anspamt

Ich besitze eine Mailadresse der Form Vorname@Nachname.TLD. Für andere Zwecke habe ich mal Google Mail verwendet, dort aber diese Adresse nicht angegeben. Interessanterweise wird aber dem Google-Konto die VN-Adresse als Google-Plus-Kontakt angeboten. Ohne dass ich mich dort unter dieser Adresse angemeldet hätte und ohne dass ich selber diese Adresse in Google Mail eingespeist hätte, will sagen: Sie kommt nicht aus meinem Adressbuch. Mag sein dass jemand anders mir einmal eine Mail geschickt hat aus Google Mail heraus.

Dem Google-Plus-Nutzer X wird also angeboten, sich mit mir unter der Mailadresse VN zu verbinden. Erst dann merkt er, dass gar kein Google-Plus-Account unter dieser Adresse besteht. Ich kriege dennoch eine Mail, dass X mich zu Google Plus einladen würde, was X gar nicht beabsichtigt hat, sondern nur gedacht hat, ich wäre schon da.

Ich habe kein Problem damit, dass Leute meine Mailadressen irgendwo speichern. Ich möchte sie lediglich etwas vor Spam schützen. Der Umgang von Google mit derartigen Mailadressen befremdet mich daher etwas.

Was ich noch sagen wollte zu… Ole Schröder

Nein, es ist sicherlich kein leichtes Unterfangen dieser Tage, die Politik der Bundesregierung zu verkaufen. Man muss Ole Schröder, den Mann der Bundesfamilienministerin da nicht unbedingt um seinen Job beneiden.

Gestern durfte er sich den Abgeordneten anderer Parteien stellen, was wohl fairer durch den Bundesinnenminister erledigt worden wäre. Aber der hat gekniffen. Wohl auch, weil jemand wie Schröder einfach näher am Thema dran ist. Wie weit man als älterer Abgeordneter vom Thema weg sein kann, bewies der Abgeordnete Uhl, dessen Äußerungen im Anschluss im Protokoll noch beschönigt werden mussten, so peinlich waren sie.

Ole Schröders Erläuterung, ich weiß jetzt gar nicht, ob es seine eigene war oder eben nur die, die er zu vertreten hatte, ging wie folgt: Die Anwender des sogenannten Staatstrojaners hätten diesen zuvor in einer Testumgebung auf Herz und Nieren geprüft, festgestellt, dass der Trojaner nichts anderes geliefert habe als er sollte und damit sei der Einsatz des Trojaners rechtens gewesen.

So gut Schröders Auftritt gestern gewesen ist, er verstand es immerhin im Gegensatz zu anderen CDU-Politikern, den Anschein zu erwecken, dem Thema gewachsen zu sein, diese Erklärung ist Mumpitz: Denn Schröder erklärte auch, dass niemand seitens des Staates den Quellcode des Trojaners kannte. Das bedeutet, das die Funktion des Trojaners niemand erklären konnte, sondern nur die Ergebnisse, die der Trojaner in Einzelfällen geliefert hat, bekannt gewesen sind. Das ist in etwa so, als würde ein Richter eine Person 2 Stunden beobachten, und dann meinen sagen zu können, diese Person sei noch nie bei rot über eine Ampel gegangen.

Die Erklärung taugt nicht die Bohne. Egal, was hinterher über den Trojaner in Erfahrung gebracht wird. Mich wundert nur, dass offenbar seitens der Bundesregierung immer noch keine vorzeigbaren Kenntnisse über den Quellcode des Trojaners bestehen.

Lesezeichen

Michael Spreng mokiert sich etwas, dass Dieter Thomas Heck zum wiederholten Mal die Anekdote, wie er einst seine damalige Frau fast umgebacht hat, zum Besten gibt.

Das gibt mir die Gelegenheit etwas darüber nachzudenken, wo eigentlich die Grenze ist zwischen einer makaberen Befassung mit einem Thema und Pietätlosigkeit.

Ich habe hier vor wenigen Tagen diverse Tötungsdelikte in meiner Heimatstadt salopp aufgeführt, weil es mir vorkommt, als ob vielen Menschen sehr leicht das Töten eines anderen Menschen in der betreffenden Stadt als akzeptabel erscheint. Vielleicht ist das in anderen Städten ebenso der Fall, mir kommt es gehäuft vor. Um das vorzubringen, habe ich provozierend die Einzelfälle beschrieben, als seien sie etwas humorvolles. Von den Opfern war keine genaue Rede, insofern scheint mir das Vorgehen grenzwertig, wegen mir makaber, aber akzeptabel.

Weniger akzeptabel erscheint es mir, wenn die lokale Zeitung den ersten Bericht über ein Tötungsdelikt so schreibt, als handele es sich um eine fiktive Krimigeschichte. Das passt nicht in meine Vorstellung einer seriösen Berichterstattung, deren Zielgruppe – im Gegensatz zu meinem Blog – auch Angehörige umfasst. Das würde ich als geschmack- und pietätlos einstufen.

Bei diesem Tötungsdelikt hat der Täter der Polizei gegenüber zunächst angegeben, es handle sich um Tötung auf Verlangen, wobei es sich schlicht um kaltblütigen Mord gehandelt hat. Solches Verhalten würde ich als anstands- und pietätlos werten, um es von geschmack- und pietätlosem Verhalten abzugrenzen.

Malte Spitz über die Piratenpartei

Momentan ist es ja irgendwie unter Politikern Mode, statt sich mit Inhalten zu befassen, andere Parteien zu interpretieren. Für die Grünen hat das Malte Spitz übernommen. Und der radebrecht da im übelsten Politikersprech Neunmalkluges wie:

Die Piraten inszenieren sich als Partei der „Avantgarde“, die sich aber vorwiegend mit sich selbst und weniger mit Wählern und Inhalten beschäftigt, die mit ihrem Outlaw-Image und dem Versprechen der Avantgarde spielen, und damit erfolgreich ins Berliner Abgeordnetenhaus und in ein Umfragehoch segelte.

Das ist das, was Konservative anfangs über die Gründen gesagt haben. Herzlichen Glückwunsch, Herr Spitz, zu dieser Punktlandung.

Die Grünen haben schlicht Jugendlichkeit als Markenkern verloren, sind inzwischen eben auch oft alt geworden, zu alt für die Jugend von heute. Fürchterlich auch der Fall in Technikgefasel, das jugendlich wirken soll:

Den Piraten fehlt die große Erzählung, die Vision jenseits von Buzzwords.

Was ist denn die große Erzählung der Grünen? Was haben große Erzählungen in der Politik verloren?

Stattdessen wurden als erstes reflexhaft die „Köpfe“ von BKA-Chef Ziercke und Innenminister Friedrich gefordert und in Interviews mit Wild-West Vergleichen schwadroniert, statt aufzuzeigen, was die Zusammenhänge bei diesem Thema bedeuten, das anscheinend deutsche Unternehmen solche Technik entwickeln, staatliche Behörden dies mit völliger Unwissenheit und ohne Kontrolle fahrlässig einsetzen.

Oh, wenn etwas überfällig ist, dann den Rücktritt von Friedrich zu fordern, der in dieser wie zuvor bei der Islam-Thematik so unbeholfen und fehlgeleitet herumschwimmt, dass Kompetenzanfragen nicht ausbleiben sollten. Erschreckend, dass sie nicht von den Grünen gekommen sind, sondern erst von den Piraten.

die Piraten sind in keine inhaltliche Lücke gestoßen

Oh doch, Herr Spitz. Ob sie sie ausfüllen können, ist eine andere Frage, aber für die Grünen wäre Einsicht hier ein erster Schritt zur Besserung.

Kohls ehemaliger Redenschreiber über die Piraten

Na, was soll man denn nun davon halten? Der ehemalige Redenschreiber Helmut Kohls Stephan Eisel fühlt sich berufen, vor dem Menschenbild der Piratenpartei zu warnen.

Gerade beim Kernthema der Internetpartei tritt dabei die problematische Grundausrichtung der Piraten offen zu Tage: Ihr Menschenbild ignoriert die Verschiedenartigkeit und Gleichwertigkeit der Menschen. Denn wer mit dem Internet nichts anfangen kann oder will, passt nicht in ihr digitales Weltbild und gehört nicht zu den „Auserwählten“ der neuen Zeit. Das Weltbild der Piraten verweigert sich zudem konsequent dem unverzichtbaren und unauflösbaren Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung. Vor einem christlichen Menschenbild kann aber elitäres Gebaren ebenso wenig bestehen wie die bedingungslose Vergötterung eines neuen Mediums.

Die Piratenpartei derart als Sekte vorzustellen ist ungefähr so fair, als wenn man alle Kohl-Verfehlungen auf Eisel beziehen würde. Warum überhaupt soll eine Partei so ungemein religiös geprägt sein, wie Eisel meint? Der von Eisel vorgefundene Elitenbegriff ist schlicht von ihm selbst in die Piratenpartei reingelesen worden und kann so selbstverständlich leicht rausgelesen werden. Damit folgt Eisel eh dem katholischen Mantra, wer dem rechten Glauben abschwört, verehrt falsche Götter. Abgesehen, dass dieses Vorgehen zum Handwerkszeug eines Redenschreibers gehört, ist diese Finte strunzdämlich.

Daneben ist ja der letzte Satz schon von entlarvender Einfältigkeit: Vor dem christlichen Menschenbild kann elitäres Gebaren nicht bestehen? Schon lange keinen kritischen Blick mehr auf die Katholische Kirche geworden, was, Herr Eisel?

Nein, nein, die Piraten sind sicherlich ungemein kritisierungsbedürftig, man kriegt sie aber sicher nicht mit dem unkritisch-christlichem Gefasel aus den 80ern.

Hübsch, nicht kritisch: Kontraste über INDECT

Für das Projekt hyperland sollte ich einen Text zu INDECT verfassen. Zur Publikation kam es nicht, weil irgendwann die Kommunikation abbbrach, auch weil sich kein aktueller und lokaler Aufhänger fand. Angekündigt war schon damals, dass das Thema im Elektrischen Reporter vorkommen sollte, was auch gemacht wurde – kurz nachdem ich hier darüber berichtet hatte. Auf einen aktuellen Aufhänger hat man dann auch schlicht verzichtet. Ich würde mal vermuten, dass mein Text so initial für den EP wie der Bericht des EP für Kontraste war, die gestern darüber berichtet haben:

[ via ]

Der Bericht von Kontraste ist viel hübscher als der des Elektrischen Reporters, sein Stand ist aber der von vor zwei Jahren. Der Aktualitätsaufhänger, dass deutsche Wirtschaftsinteressen eine Rolle spielen, ist ziemlicher Quatsch. Das Projekt ist schlicht nicht in deutscher Hand, Kamera- und Gesichtserkennungsuntersuchungen werden eh vorangetrieben, auch für andere Projekte. Schön auch die Verschleierung, dass der Experte Prof. Albrecht offenbar gar nicht speziell zu INDECT befragt worden ist.

Die Pressemitteilung des BKA, die am Ende durch die Moderatorin als aktuell dargestellt wird, ist inhaltlich ebenfalls nichts aktuell Neues, sondern das, was das BKA immer eingeräumt hat. Die Information so darzustellen, als ob auf Drängen von Kontraste der BKA sich gemeldet hätte, um aktuell etwas Neues einzuräumen, ist eine Irreführung des Zuschauers. Ebenso ist die Anspielung auf die EM 2012 die uralte Wiedergabe einer einmaligen Bemerkung eines ehemaligen Projektbeteiligten. Das ist mal kritischer Journalismus. Offen bleibt auch, warum kein Verantwortlicher des Projekts interviewt wurde. Aber das ist wohl das Prinzip derartiger Formate: Journalismus soll hübsch sein, nicht ernsthaft kritisch.

April 2014
Mo Di Mi Do Fr Sa So
« Mrz    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  
Seite 4 von 30« Erste...23456...102030...Letzte »