Vorstellung der Offenen Jugendarbeit im JHA http://t.co/AKnV8KRbwv

The reading closure

Well, it never came into my mind to close a rea­ding ses­sion like this:

Matthias Göritz – Träumer und Sünder

buchleser Ein Inter­viewer beschäf­tigt sich mit einem deut­schen Film­pro­du­zen­ten zu Zei­ten des­sen letz­tem gro­ßen Fil­mes. Ganz unter­halt­sam lesen sich die Bemer­kun­gen des Fil­me­ma­chers, aber der Inter­viewer und des­sen Geschichte bleibt farb­los und unin­spi­riert.
Man kann aus die­sem Schin­ken sicher­lich einen guten Film machen, in dem eine Fil­me­ma­cher sein eige­nes Fach aus­ein­an­der­nimmt. Als Buch hat mich die Geschichte nicht gefes­selt und nur ab und an inter­es­siert.

The parental guts

Actually, how does it smell?

Christian Wulff – Ganz oben, ganz unten

buchleser

Man muss die ers­ten 100 Sei­ten die­ses Schmö­kers über­le­ben, sowie die unkri­ti­sche Hal­tung zu Par­tei­en­de­mo­kra­tie und der eige­nen Rolle als Bun­des­prä­si­dent nicht auf die Gold­wage legen, dann geht es bei Chris­tian Wulff zur Sache:

  1. Seine Aus­füh­run­gen zum Thema Inte­gra­tion lie­fern den Unter­bau zur Behand­lung des The­mas als Bun­des­prä­si­dent und zei­gen, dass er mit die­sem Thema bis­lang bes­ser punk­ten konnte als sein Nach­fol­ger Gauck mit dem Thema “Frei­heit”.
  2. Seine Aus­füh­run­gen zur christ­li­chen Inter­pre­ta­tion vom gesell­schaft­li­chen Mit­ein­an­der sind beach­tens­wert – gerade in direk­ter Kon­fron­ta­tion zu fundamentalistisch-christlichen Stim­men aus Deutsch­land.
  3. Seine Manö­ver­kri­tik vor allem an “Blöd­zei­tung” (Paul Stö­ver), SPIEGEL und FAZ wer­fen die Frage auf, wes­we­gen es bei den ent­spre­chen­den Ver­la­gen nichts, aber auch gar nicht gege­ben hat, um den Qua­li­täts­jour­na­lis­mus nicht an der Nase durch die Manege zu schlei­fen; Gerüchte wur­den wie Tat­sa­chen behan­delt, Ent­las­ten­des unter den Tisch fal­len gelas­sen, dro­hende Nega­tiv­schlag­zei­len als Erpres­sungs­ge­gen­stand genutzt. Man hat ohne Zwang die Hosen run­ter gelas­sen.

Und so schreibt Peer Stein­brück über das Buch:

Mit einem gewis­sen Abstand stel­len sich der ‘Abschuss’ und die Ent­wür­di­gung von Chris­tian Wulff als Skan­dal eines gewalt­tä­ti­gen Jour­na­lis­mus im Umgang mit einem Poli­ti­ker dar. [...] Die Spiegel-Affäre vor über 50 Jah­ren war schlecht­hin der Skan­dal der Poli­tik im Umgang mit einem kri­ti­schen Jour­na­lis­mus und der Pres­se­frei­heit. Jetzt ist es umge­kehrt.

Bei der FAZ ist Jür­gen Kaube vom Buch nicht begeis­tert. Wen wundert’s.

The landing

It’s always nice to remind people, that little kids aren’t always as cute as you think they are:

Was ich noch sagen wollte … zu vorschneller Kritik an den Krautreportern

Ich habe bis­lang nichts Grö­ße­res zu den Kraut­re­por­tern geschrie­ben, weil sie mich bis­her inhalt­lich nicht erreicht haben. Ich fand die Videos und Texte, die ich so gese­hen habe, nicht über­zeu­gend. Des­we­gen habe ich mir auch kein Abon­ne­ment geholt, ein­fa­che Geschichte. Dabei habe ich nichts grund­sätz­lich gegen Abon­ne­ments, ich abon­niere die TV Spiel­film ja auch nur wegen der Kolumne von Oli­ver Kalk­ofe.

Nur habe ich bei den Kraut­re­por­tern nicht ver­stan­den, wieso der Online-Journalismus krank sein sollte – für mich war er im Grunde immer so, wie er sich gerade auf­führt – oder wie genau die Kraut­re­por­ter etwas hei­len wol­len. Aber gut: Klap­pern gehört zum Geschäft. Viel­leicht berei­tet man so irgend­je­man­dem einen Weg, den man dann für wich­tig hält.

Den­noch hat man wenig in der Hand, wenn man jetzt schon die Kraut­re­por­ter kri­ti­sie­ren möchte und das kann man auch an der Kri­tik von Chris­tian Anko­witsch [via] an Andrea Hanna Hün­ni­gers Text sehen: Es wird immer nur ein Stöck­chen kon­stru­iert, über das der Text dann fällt. Sei es, dass der Text angeb­lich falsch im Inter­net plat­ziert wor­den wäre, sei es, dass geschei­tert sei, eine kon­sis­tente These zu for­mu­lie­ren, sei es, dass Hün­ni­ger ein fal­sches Selbst­ver­ständ­nis habe.

Die ganze Kri­tik fällt damit, dass man ent­ge­gen­hält, es sei ein­fach nicht darum gegan­gen, was Anko­witsch unter­stellt: Es sei nicht um einen jour­na­lis­ti­schen Ein­trag gegan­gen, son­dern um einen per­sön­li­chen, die eige­nen Gefühle ange­hen­den Blog­bei­trag. Man kann an unter­schied­li­chen Stel­len im Inter­net in unter­schied­li­cher Funk­tion was schrei­ben, ohne dass man alles, was für die eine Stelle rele­vant ist, für die andere gel­ten las­sen. Ich kann sehr aus­ge­wo­gen und bedacht in Wis­sen­schafts­fo­ren etwas hin­ter­las­sen und wenig spä­ter in Fuß­ball­fo­ren mei­nem Lieb­lings­ver­ein fröh­nen, auch wenn beide Bei­träge unter­schied­lich for­mu­liert wer­den. Das ist über­haupt kein Pro­blem. Ich darf auch meine eigene Leser­schaft irri­tie­ren.

Man sieht sehr ein­fach: Die Kraut­re­por­ter jetzt schon zu kri­ti­sie­ren ist in gewis­ser Weise vor­schnell, denn noch hat man kaum etwas in der Hand, will man sie nicht über selbst­aus­ge­dachte Hür­den sprin­gen las­sen.

Wie gesagt: Mich hat die Idee der Kraut­re­por­ter bis­lang nicht über­zeugt, die Seich­tig­keit, die in Andrea Hanna Hün­ni­gers Text zu lesen ist, führt mich auch nicht dazu, wegen ihr ein Abon­ne­ment abzu­schlie­ßen. Aber das letzte Wort muss hier noch nicht gespro­chen sein.

The blow away

Some­ti­mes you don’t have to be an astro­naut to change sphe­res:

Delete Facebook!

The OnTheRunner

Nowa­days Twit­ter does not even make people shut their mouth when it sug­gests its­elf:

Beruhigend

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