Linktipp: sofaschmöker.de.

Too much information auf Amazon.de

Unfass­bar schnell, also keine 3 Jahre nach Ver­öf­fent­li­chung, hat es mein Ver­lag geschafft, das Buch bei Ama­zon anbie­ten zu kön­nen. Müsste ich mal über­ar­bei­ten, wenn ich gaaaanz viel Zeit habe ;-).

quer: Es heißt nicht mehr “Insovlenz”

iPhone 4S Werbevideo

Google isn’t Google any more

Sehr ver­ständ­li­cher Vor­trag von Eli Pari­ser, bei dem ich tat­säch­lich was kapiert habe: Die Art, wie man frü­her Google nut­zen konnte, ist vor­bei.

Filmmittwoch: Stormbirds

Das vergeigte Fernsehpreis bei RTL

Vor Jah­ren habe ich Sat1 mal aus mei­ner Liste im Fern­se­hen ein­pro­gram­mier­ter Sen­der genom­men. Das ewige Hartz-IV-Fernsehen ging mir auf den Zei­ger: Fern­se­hen über Hartz-IV-er für Hartz-IV-er von geis­ti­gen Hartz-IV-ern ist für den­kende Men­schen ein­fach nicht erträg­lich und depri­mie­rend. RTL habe ich nicht geschaut, aber auch nicht gelöscht. Trotz­dem ver­schwand es mühe­los und ohne, dass man irgend­et­was ver­misste, von der Bild­flä­che.

Sowas ent­wöhnt einen als Fern­seh­zu­schauer etwas von der Boden­lo­sig­keit des Niveaus, dass sich im Pri­vat­fern­se­hen hier und da breit gemacht hat. Das habe ich erst letz­tens gemerkt, als ich beim Zap­pen zufäl­lig bei n-tv stoppte, weil Peter Klöp­pel da war. Und was die Mode­ra­ti­ons­at­trappe, die Klöp­pel da zu inter­viewen ver­suchte, Klöp­pel fragte, das sagt so unheim­lich viel:

Wie fei­ern Sie eigent­lich die­ses Jahr den 11. Sep­tem­ber?

Da braucht man keine Scherze mehr machen: Das ist die Dis­qua­li­fi­ka­tion seriö­sen Jour­na­lis­mus­ses. Gut, ok, wir spre­chen über n-tv, nicht über seriö­sen Jour­na­lis­mus. N-tv sind schließ­lich auch die, die ihren Prak­ti­kan­ten nicht unbe­dingt Kohle zah­len, und sich über bezahlte Prak­tika auf­re­gen, oder so. Wie soll da das Pro­gramm auch groß aus­se­hen?

N-tv-Muttersender RTL hat nun bei der Sen­dung zum Fern­seh­preis 2011 etwas geschafft, das irgend­wie neu ist: Die Fern­seh­kri­ti­ker haben bei die­ser Sen­dung der­art kei­nen Bock mehr auf die niveau­lose Mach­art der Sen­dung, dass sie ihre ernst­hafte Kri­tik inhalt­lich abbre­chen. Ste­fan Nig­ge­meier belässt es bei der Betrach­tung des pie­täts­lo­sen Toten­ge­den­kens in der Sen­dung, Hans Hoff hängt die Sen­dung an der Klatsch­tante von RTL auf und klam­mert sich an Oli­ver Pocher. Die Sen­dung war so schlecht, dass Pocher als Qua­li­täts­fern­se­hen durch­geht.

Vor eini­ger Zeit hat die RTL-Chefin Kri­tik am Pro­gramm­ni­veau ihres Sen­ders damit abge­tan, dass die Zuschauer es angeb­lich so wol­len. Das scheint Kri­tik den Boden unter den Füßen weg­zie­hen zu las­sen. Inzwi­schen ist man wohl so kri­tik­be­freit, dass man gar nichts mehr an sich heran kom­men lässt. Bal­ler­mann­fern­se­hen ohne Alko­hol.

Aber gut: Ich schaue RTL schon lange nicht mehr.

Bitte keine Werbespionage einwerfen

Ich bin jetzt nicht so ein, wie heißt das noch gleich, Geek, dass alles, was an Online-Technik von mir ver­wen­det wird, total mein geis­ti­ges Durch­drin­gen wie­der­spie­gelt. Andere Blog­ger müs­sen ja unbe­dingt Soft­ware an den Start brin­gen, die sie sel­ber geschrie­ben haben, deren höchs­ter Admin sie selbst sind. Da bin ich schon etwas gelas­se­ner. Die Dinge, die hier ver­öf­fent­licht wer­den, sind nun eben mal nicht Aller­pri­va­tes­tes.
Face­book möchte ich den­noch etwas fern­hal­ten. Das habe ich schon mal geschrie­ben, doch immer zwei Brow­ser am Lau­fen zu haben, ist auch etwas ner­vig. Vor allen auf Rech­nern, die eh nur für gele­gent­li­ches Sur­fen bestimmt sind. Daher ver­wende ich dort den Fire­fox Brow­ser mit ein paar Bitte-keine-Werbespione-unnätig-reinlassen-Plugins, die da wären: Share­MeNot, Request­Po­licy, Bet­ter­Pri­vacy, und natür­lich Adblock Plus.
Man muss zwar anfangs diverse Rechte für Sei­ten extra anle­gen, aber nach eini­ger Zeit – man surft ja eh oft auf den­sel­ben­Sei­ten – hat sich das Ganze sehr schön ein­ge­spielt. Und mann schützt sich auch etwas vor der Infor­ma­ti­ons­über­flu­tung, die einige Web­mas­ter ihren Besu­chern antun.

Was ich noch sagen wollte zu… Herles’ verstaubtem Sofa

Man kann ja seit eini­ger Zeit mit Inter­esse beob­ach­ten, wie das ZDF eine Lite­ra­tur­sen­dung nach der ande­ren ver­geigt, wenn es darum geht, einen Nach­fol­ger für das Reich-Ranickis Lite­ra­ri­sches Quar­tett oder auch nur für Hei­den­reichs Lesen! zu fin­den.
Die­ses Mal hat man sich wohl gedacht: Wir brau­chen auch so eine Sen­dung wie druck­frisch, bloß bie­de­rer. Und so kam Wolf­gang Her­les die Auf­gabe zu, eine hippe Sen­dung im Haupt­pro­gramm des ZDF zu machen. Her­aus­ge­kom­men ist ein unaus­ge­go­re­ner Schmu, der es weder ver­steht, Lite­ra­tur mit Niveau zu ver­mit­teln, noch zu unter­hal­ten. Her­les doziert ange­strengt über irgend­wel­che Bücher, wobei der Leser mit der Frage im Stich gelas­sen wird, wonach Her­les eigent­lich sucht, nach wel­chen Kri­te­rien er lobt oder tadelt. Eine Sen­dung ohne Poten­tial.
Ich stol­pere gerade über­haupt nur über die Sen­dung, weil ich mir das neue Aus­se­hen der FAZ-Internetseite zu Gemüte führe. Dabei springt mir eine aktu­ell schei­nende, lobende “Früh”-Kritik der Sen­dung ins Auge, die auf der Feuilleton-Seite aktu­ell erscheint, aber doch schon knapp 3 Wochen alt ist. Ähn­lich ver­staubt wie das blaue Sofa.

Was den Bloggern Zitate der FAZ kosten

Ich habe ja schon ein­mal geschrie­ben, dass es ris­kant sein kann, ein­fach als Blog­ger wie Google Kurz­zi­tate der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung zu ver­wen­den. Denn dort meint man, dass selbst Zitate in einem recht­mä­ßi­gen Umfang gerne bezahlt wer­den sol­len. Was man dadurch auch sagt, ist: Jeder noch so kleine Satz der FAZ besitzt eine schüt­zens­werte Schöp­fungs­höhe. Das bedeu­tet für Blog­ger, dass sie, wenn sie mal so eine kurze Inhalts­an­gabe eines FAZ-Textes über­neh­men, so wie Google das macht, satte 170 € an die Haus­zei­tung der Deut­schen Bank über­wei­sen sol­len.

Ja, und warum soll man nach Aus­kunft der Zei­tung Zitate die­ser Zei­tung für so viel Geld ver­wen­den? Schlicht jeder Text gewönne

an Akzep­tanz durch die­sen attrak­ti­ven Con­tent

Tja, was immer das genau heißt, in ver­ständ­li­chem Deutsch lässt es sich ein­fach nicht mehr aus­drü­cken, so modern ist das.

Also lie­ber Hände weg von der FAZ. Und wer eine Alter­na­tive sucht, sollte sich mal in die NZZ rein­le­sen.

Aktua­li­sie­rung 30.01.2012
Inzwi­schen ist die Dar­stel­lung auf der Seite der FAZ so, dass unter einem zu bezah­len­den Text ein Drit­tel eines Gesamt­tex­tes ver­stan­den wird, der im Zusam­men­hang zitiert wird. Somit sind Kurz­zi­tate auch in der Dar­stel­lung der FAZ okay, wenn auch diese Dar­stel­lung stark nach juris­ti­schem Schnick­schnack klingt.

Anmerkungen zum Weltgeschehen 7

[ Download-Link | Musik: Little Thom - Inside joke, Mark Lyford - Chill­out ]

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