What is Love on eight floppy drives https://t.co/n0jA8Mn9kP
Matthias Göritz – Träumer und Sünder

buchleser Ein Inter­viewer beschäf­tigt sich mit einem deut­schen Film­pro­du­zen­ten zu Zei­ten des­sen letz­tem gro­ßen Fil­mes. Ganz unter­halt­sam lesen sich die Bemer­kun­gen des Fil­me­ma­chers, aber der Inter­viewer und des­sen Geschichte bleibt farb­los und unin­spi­riert.
Man kann aus die­sem Schin­ken sicher­lich einen guten Film machen, in dem eine Fil­me­ma­cher sein eige­nes Fach aus­ein­an­der­nimmt. Als Buch hat mich die Geschichte nicht gefes­selt und nur ab und an inter­es­siert.

Die Top10-Tweets des Junis

The parental guts

Actually, how does it smell?

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ges­tern gewann Deutsch­land gegen Alge­rien beim Fußball-WM-Achtenfinale und was hat das wie­der lange gedau­ert. Son­der­lich span­nend fand ich das auch nicht. Das Beste kam nach dem Abpfiff mit dem Fußballreporter-Bashing von Per Mer­te­s­acker.

Bei der Stadt­ver­wal­tung Dres­den stellt man wohl pilot­pro­jekt­ar­tig auf DE-Mail um. Die grund­sätz­li­che Kri­tik bleibt.

Die Augs­bur­ger All­ge­meine bezeiht Schelte für das Dis­sen eines klei­nen Jun­gen. Nur mal so zur Mei­nung, im Netz wür­den nur Nicht­jour­na­lis­ten unge­hö­ri­gen Unsinn ver­brei­ten.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Wie und wann rea­gie­ren die Ver­fech­ter des wor­tes “Qua­li­täts­jour­na­lis­mus” auf das per­ma­nente Ange­hen ihrer Ver­tre­ter? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 30. Juni 2014
Lesezeichen von heute
Lesezeichen vom 29. Juni 2014
Guten Morgen

Morgenkaffee

So an die 5 Jahre hat es gebraucht, bis ich auf die Idee gekom­men bin, dass Warn­far­ben­rot nicht zu den Grund­far­ben die­ses Blog-Themes gehört. Das habe ich jetzt mal geän­dert, die Warn­farbe ist raus, ersetzt durch eine Farbe, die Scho­ko­lade heißt. Die Zitate erschei­nen von nun an in einer Farbe, die Man­del­weiß heißt, isses nicht schön?

Fefe lässt sich heute mor­gen mal über die Behaup­tung aus, die Poli­ti­ker im Bun­des­tag hät­ten ihre Diä­ten­er­hö­hung, die Gauck noch prü­fen lässt, ver­dient.

Kriegs­mi­nis­te­rin von der Leyen will bewaff­nete Droh­nen anschaf­fen.

Axel Buss­mer bespricht die DVD-Ausgabe von Ophan Black.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Ist es Vor­aus­set­zung für deut­sche Kriegs­mi­nis­ter, das Völ­ker­recht als fakul­ta­tiv zu betrach­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 28. Juni 2014
Christian Wulff – Ganz oben, ganz unten

buchleser

Man muss die ers­ten 100 Sei­ten die­ses Schmö­kers über­le­ben, sowie die unkri­ti­sche Hal­tung zu Par­tei­en­de­mo­kra­tie und der eige­nen Rolle als Bun­des­prä­si­dent nicht auf die Gold­wage legen, dann geht es bei Chris­tian Wulff zur Sache:

  1. Seine Aus­füh­run­gen zum Thema Inte­gra­tion lie­fern den Unter­bau zur Behand­lung des The­mas als Bun­des­prä­si­dent und zei­gen, dass er mit die­sem Thema bis­lang bes­ser punk­ten konnte als sein Nach­fol­ger Gauck mit dem Thema “Frei­heit”.
  2. Seine Aus­füh­run­gen zur christ­li­chen Inter­pre­ta­tion vom gesell­schaft­li­chen Mit­ein­an­der sind beach­tens­wert – gerade in direk­ter Kon­fron­ta­tion zu fundamentalistisch-christlichen Stim­men aus Deutsch­land.
  3. Seine Manö­ver­kri­tik vor allem an “Blöd­zei­tung” (Paul Stö­ver), SPIEGEL und FAZ wer­fen die Frage auf, wes­we­gen es bei den ent­spre­chen­den Ver­la­gen nichts, aber auch gar nicht gege­ben hat, um den Qua­li­täts­jour­na­lis­mus nicht an der Nase durch die Manege zu schlei­fen; Gerüchte wur­den wie Tat­sa­chen behan­delt, Ent­las­ten­des unter den Tisch fal­len gelas­sen, dro­hende Nega­tiv­schlag­zei­len als Erpres­sungs­ge­gen­stand genutzt. Man hat ohne Zwang die Hosen run­ter gelas­sen.

Und so schreibt Peer Stein­brück über das Buch:

Mit einem gewis­sen Abstand stel­len sich der ‘Abschuss’ und die Ent­wür­di­gung von Chris­tian Wulff als Skan­dal eines gewalt­tä­ti­gen Jour­na­lis­mus im Umgang mit einem Poli­ti­ker dar. [...] Die Spiegel-Affäre vor über 50 Jah­ren war schlecht­hin der Skan­dal der Poli­tik im Umgang mit einem kri­ti­schen Jour­na­lis­mus und der Pres­se­frei­heit. Jetzt ist es umge­kehrt.

Bei der FAZ ist Jür­gen Kaube vom Buch nicht begeis­tert. Wen wundert’s.

Lesezeichen vom 27. Juni 2014
Lesezeichen von heute
  • Das deut­sche Inter­net, erklärt von Gabor Stein­gart | Mario Six­tus – Wie wirr mit­un­ter wei­ter­hin am Leis­tungs­schutz­recht her­um­lob­by­isiert wird, beschreibt Mario Six­tus: "Leute wie Chris­toph Keese sind in der letz­ten Legis­la­tur­pe­riode von einem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten zum nächs­ten gelau­fen und haben dabei “Google stiehlt unsere Inhalte und wird damit reich” geru­fen. Dass es bei die­ser aben­teu­er­li­chen Behaup­tung a) nur um win­zige Wört­er­schnip­sel geht, die Google als Anrei­ßer anzeigt, und b) sowohl Google als auch das deut­sche Inter­net picke­pa­cke­voll sind, mit Inhal­ten, mit denen deut­sche Zei­tungs­ver­lage über­haupt nichts zu tun haben, stört diese Räu­ber­pis­tole natür­lich unge­mein, wes­we­gen diese bei­den Umstände gerne unter den Tisch gescho­ben wer­den."
  • 10 Jahre BILD­blog – The Euro­pean – Ein von Sprin­ger bezahl­ter Jour­na­list meint, das Bild­blog habe seine bes­ten Zei­ten hin­ter sich und sei über­flüs­sig. NEIN! DOCH! OH!
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Vor 5 Jahren