
- Der NSU-Prozess: Offener Brief aus der Provinz gegen die hochmütige FAZ :: Das neue Handbuch des Journalismus Sie, verehrter Herr Schäffer, suggerieren in Ihrem offenen Brief an den Präsidenten des Oberlandesgerichts: Nur überregionale Zeitungen und ihre “erfahrenen Berichterstatter” können den Lesern “ein vielfältiges Bild verschaffen, können vergleichen, können ihre Schlüsse ziehen”. Bei allem Respekt vor Ihrer Überheblichkeit: Das können wir in der Provinz auch, und wahrscheinlich in diesem Prozess besser als Sie.
- Akif Pirincci und der Ärger mit Facebook – The European alles nur das Geheule eines für den Moment bei Facebook ausgeschlossenen Facebook-Süchtigen?
Peter Breuer hat die wichtigsten Teile von Rainer Brüderles Parteitagsrede zusammengeschnitten.
Aber schon gestern vermochte Daniel Pontzen für das ZDF heute-journal schon nicht mehr, die FDP für voll zu nehmen und bewertete Brüderles Auftritt als eine Mischung aus Propaganda und Fasnacht.
Stefan Niggemeier hört beim Spiegel auf, weil es nicht richtig gepasst hat.
Und während ich mir die Frage stelle: Verwechselt man bei der FDP eigentlich inzwischen Gesinnungsapplaus mit Überlegenheit? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
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- Rechte lassen sich Wende-Slogan “Wir sind das Volk” schützen | WAZ.de
- AFP: Bundesrat winkt umstrittene Bestandsdatenauskunft durch
- ZDF-Kommentator im Shitstorm: „Asoziale Netzwerke“? Ein bisschen Demut, Herr Réthy! – Seiffert sagt an – FOCUS Online ZDF-Kommentator Béla Réthy fühlt sich von Menschen in „asozialen Netzwerken“ beleidigt. Unfreiwillig zeigt er so mitten im Champions-League-Shitstorm, was den Öffentlich-Rechtlichen fehlt: Demut und Respekt vor dem Zuschauer.
Bei quer wundert man sich immer noch über die Prozessplatzvergabe des Gerichts beim NSU-Prozess: Der zuständige Notar meinte, er habe nur sporadisch kontrolliert. Na, dann.
Entwicklungsminister Dirk Niebel hat seit seiner Amtsübernahme 40 FDP-Mitglieder- und Mitarbeiter eingestellt. Guten Freunden gibt man ein Küsschen.
Das Innenministerium hat 150.000€ ausgegeben, um seine Bürger zu bespitzeln für den Staatstrojaner FinFisher – ohne zu wissen, ob dessen Einsatz gesetzlich erlaubt ist.
Und während ich mir die Frage stelle: Wollte die Merkel das nicht abstellen, dass man über seine Verhältnisse lebt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
- “Zeit”-Interview: Hoeneß’ großer Coup – Wirtschaftswoche Im "Zeit"-Interview inszeniert sich der Bayern-Präsident als reuiger Sünder und Börsensüchtiger. Ein Lehrstück der professionellen Krisenkommunikation.
- Und was ich nicht an die Öffentlichkeit bringen darf. | hilliknixibic Für sieben von insgesamt zehn Klassen steht kein Klassenraum zur Verfügung, Unterricht findet in Büro- und Behandlungsräumen statt. Auf etwa 20qm müssen 6 bis 8 schwer erkrankte Schüler und ihre Lehrerin auf engstem Raum den Schulalltag gestalten.
- Privatdarlehen und Vorteilsnahme : Ein Freund, ein guter Freund – taz.de Bayern-Manager Uli Hoeneß bekam ein „Privatdarlehen“ vom damaligen Adidas-Chef Robert Louis Dreyfus. Warum fragt eigentlich niemand nach dem Warum?
Großes Kopfschütteln ist heute Morgen mal wieder:
Noch-mindestens-bis-zum-Finale-Bayern-Präsident Uli Hoeneß gibt so eine Art Beichte in DIE ZEIT ab. Ulrich Horn zweifelt an der Aufrichtigkeit dieses öffentlichen Bedauerns, denn:
Er sorgte sich, man könne ihm auf die Spur kommen.
Thomas Walde vom ZDF hat da auch eine interessante Interpretation:
Sieht so aus, als würde #Gauck die deutlichen Worte zum Fall #Hoeness und darüberhinaus finden, die #Merkel vermeiden wollte
— ThomasWalde (@ThomasWalde) 1. Mai 2013
Und Seehofer natürlich auch. Grandios aber auch:
Auch gradios in dem Zusammenhang, dass Merkel von Uli Hoeneß enttäuscht ist, aber Schäuble zum Finanzminister gemacht hat.
— Felix Deutschland (@F_Deutschland) 26. April 2013
Jürgen Habermas meint auch schon wieder was zur Lage Europas:
What is required is solidarity instead, a cooperative effort from a shared political perspective to promote growth and competitiveness in the euro zone as a whole. Such an effort would require Germany and several other countries to accept short- and medium-term negative redistribution effects in its own longer-term self-interest.
Europa ist also gerettet, wenn einfach nur irgendwer irgendwas mal akzeptiert.
Der Fefe des Tages: Bänker erklären, weswegen 1 Mio. £ Jahresgehalt unterm Strich wenig Geld sind. Muss man auch nur akzeptieren, um nicht die Kopf zu schütteln.
Und während ich mir die Frage stelle: Wenn man den Hoeneß bisher schon akzeptiert hatte, muss man dann das Akzeptieren einfach erweitern? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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