Guten Morgen allerseits!
Guten Morgen

Morgenkaffee

Sehr lus­tig, was Ste­fan Nig­ge­meier da auf­ge­fal­len ist: Die Süd­deut­sche Zei­tung schreibt über eine Rüge des ZDF-Publikumsrates bezüg­lich Mar­kus Lanz. Nur: Es gibt gar kei­nen ZDF-Publikumsrat. Das erin­nert ein wenig an den Preis der belei­dig­ten Zuschauer.

Der SPD-Politiker und ehe­ma­lige Vor­sit­zende des NSU-Untersuchungsauschusses Eda­thy steht unter dem Ver­dacht des Besit­zes von Kin­der­por­no­gra­phie.

Felix Magath weiß, worum es beim HSV jetzt geht: Den Kas­sen­er­halt.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Ist diese boden­lose Fern­seh­bes­ab­be­lung mal der Tod der eta­blier­ten Presse? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 8. Februar 2014
Lesezeichen von heute
Ich hab mir 3 Bier geholt

Dafür hätte er sich dann die Pil­len ver­knei­fen sol­len:

Buddypress als Blog übergreifendes Netzwerk

Tho­mas hat beim WP-Magazin vor eini­gen Jah­ren schon mal berech­tig­ter Weise kri­ti­siert, dass Bud­dy­press in sich ver­schlos­sen bleibt und die Mäg­lich­keit, sich zu ande­ren Blogs netz­werkar­tig zu vern­küp­fen nicht besteht:

Viel inter­es­san­ter wäre es, wenn man durch einige Plugins (was Bud­dy­Press ja ist, eine Plug­in­samm­lung) einen nor­ma­len Word­Press Blog zum Social Net­work aus­bauen kann! So könnte ich nach der Instal­la­tion von “Bud­dy­Press” nicht nur Den­nis hin­zu­fü­gen, son­dern auch alle ande­ren Word­Press Blogs die “Bud­dy­Press” als Plu­gin instal­liert haben. Jeder ein­zelne Blog­ger könnte mit sei­nem eige­nen Word­Press Blog sich in ein rie­si­ges Social Net­work inte­grie­ren – ohne sich noch­mal irgendwo anders und auf einem frem­den Web­Ser­ver zu regis­trie­ren. Sachen wie Micro­blog­ging wür­den sich sicher­lich auch mit inte­grie­ren oder sogar auto­nom von Twit­ter oder Iden­tica umset­zen las­sen.

Heute mor­gen fiel mir ein, dass es ja ein Plu­gin zur Inte­gra­tion von RSS-Feeds gibt. Damit könnte man ja immer­hin Nut­zer ande­rer Bud­dy­pres­ses in die eigene Time­line zie­hen. Aber ach, das Plu­gin ist nicht mehr up to date und funk­tio­niert nicht.

Lesezeichen vom 7. Februar 2014
4530

Ich habe mir mein eige­nes, sozia­les Netz­werk gebas­telt: 4530, für mei­nen Hei­mat­stadt­be­reich, des­sen frü­here Post­leit­zahl das gewe­sen ist. Für anders­ver­or­tete Bekannte gibt es ent­spre­chend leute.tecklenblog.de bzw. leute.düsselblog.de.

Ich hatte ja, ehr­lich gesagt, erwar­tet, dass man sich unter den Bud­dy­pressen mit­ein­an­der ver­net­zen könnte, da das auch frü­her schon mal ange­dacht gewe­sen ist. Aller­dings ist das wohl bis heute nicht bewerk­stel­ligt wor­den. Sehr schade.

Dafür kos­ten Plugins ordent­lich Kohle, die eigene Ein­träge nach Face­book cross­pos­ten. Damit scheint man wohl gerade Schot­ter machen zu kön­nen. Sei’s drum, ich tummle mich nun dort, und weni­ger in kom­mer­zi­el­len Alter­na­ti­ven – genau das, was ich grund­sätz­lich 2014 vor­hatte.

Lesezeichen vom 4. Februar 2014
30 Jahre RTL

Ich habe mir die lange Fernsehkritik.tv-Folge mit Hans Mei­ser und dann auch noch das Inter­view von Hel­mut Thoma im ARD-Morgenmagazin ange­se­hen und unterm Strich war ich etwas ent­täuscht, wie wenig die da auf die Hal­tung der aktu­el­len RTL-Führung ein­ge­dro­schen haben. Beide waren ja in der Jubi­lä­ums­sen­dung nicht in per­sona ver­tre­ten. Geert Müller-Gerdes, Linda de Mol, Sig­mar Sol­bach, Harry Wijn­vo­ord, Mari­jke Amado, Karl Dall, Jochen Busse, Mari­elle Mil­lo­witsch, Olaf Kracht dann wohl auch nicht. Statt­des­sen holen sie alle Trash-Nasen ins Stu­dio, die die letz­ten 15 Jahre ver­bockt haben.

Ande­rer­seits war RTL abge­se­hen von Sen­dun­gen wie Wie bitte?, Sams­tag Nacht und 7 Tage, 7 Köpfe auch nie mein Sen­der. Ich habe deren Spiel­shows, Vor­führ­shows, Daily Talks, Nach­rich­ten­sen­dun­gen und sons­ti­gen Pro­le­ten­sen­dun­gen nie ver­folgt. Mich hat das Pro­gramm nie gepackt, nie mit­ge­zo­gen, nie intel­lek­tu­ell gefor­dert. Wieso sollte das in einer Nach­be­trach­tung der Macher auf ein­mal der Fall sein?

Aber Thoma kann auch anders, viel­leicht halt nicht unbe­dingt bei den Öffis, wie hier:

Bei den Pri­va­ten gibt es keine große Zahl von Stel­len mehr, die man ein­spa­ren könnte. Also macht man das Pro­gramm mög­lichst bil­lig – wenig eigen­pro­du­zierte Serien, viel Scrip­ted Rea­lity und Casting-Shows. Dafür hätte meine Vor­stel­lung gar nicht aus­ge­reicht, dass man stun­den­lang einem Immo­bi­li­en­mak­ler oder einem Schuld­ner­be­ra­ter zuschauen könnte. Warum eigent­lich nicht auch mal einer Toi­let­ten­frau? Die Leute gucken es, weil’s nicht viel ande­res gibt. In der End­stufe des Spa­rens steht dann viel­leicht das ani­mierte Test­bild.

[S]prechen Sie mal mit all den ambi­tio­nier­ten Pro­du­zen­ten, die in den letz­ten Jah­ren Pleite gegan­gen sind. Spre­chen Sie mal mit den akti­ven Pro­duk­ti­ons­fir­men – da jam­mern sich alle die Hucke voll, weil von Sei­ten der pri­va­ten Sen­der weit­ge­hend Still­stand herrscht. Spre­chen Sie mit den unab­hän­gi­gen Klein­sen­dern, die am Rande der Exis­tenz dahin­ve­ge­tie­ren, weil die bei­den Gro­ßen immer neue Sen­der abson­dern. Das ist doch das Ergeb­nis die­ses Duo­pols! Wobei man den bei­den Grup­pen selbst gar kei­nen Vor­wurf machen kann. Deren Ziel ist halt, mög­lichst hohe Gewinne und Ren­di­ten zu erwirt­schaf­ten. Aber da muss doch irgend­wann mal die ord­nungs­po­li­ti­sche Hand ein­grei­fen! [...] Da muss man klipp und klar sagen: Zer­schlagt die Sen­der­fa­mi­lien!

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich komme ja erst immer nach ein paar Tagen dazu, das Aktu­elle im Netz nach­zu­ho­len: Zum 30. Geburts­tag inter­viewt man bei Fernsehkritik.TV Hans Mei­ser und ist damit schon mal infor­ma­ti­ver als alles, was RTL da so ver­sen­det hat – auch wenn Mei­ser nicht jeder­manns Sache ist.

Habe ich mir heute mor­gen kurz ange­se­hen: Neil Gai­man liest Green Eggs and Ham ein und hat mal eben 315.000 Zuschauer.

Fluss­kie­sel trinkt ein Hei­ne­ken Oud Bruin.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Reicht der Stolz der Provinz-Nasen nicht aus, um ehe­ma­lige Kol­le­gen so zu ver­mis­sen, dass man den Scheiss nicht mit­macht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 3. Februar 2014
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