Linktipp: sofaschmöker.de.
4530

Ich habe mir mein eige­nes, sozia­les Netz­werk gebas­telt: 4530, für mei­nen Hei­mat­stadt­be­reich, des­sen frü­here Post­leit­zahl das gewe­sen ist. Für anders­ver­or­tete Bekannte gibt es ent­spre­chend leute.tecklenblog.de bzw. leute.düsselblog.de.

Ich hatte ja, ehr­lich gesagt, erwar­tet, dass man sich unter den Bud­dy­pressen mit­ein­an­der ver­net­zen könnte, da das auch frü­her schon mal ange­dacht gewe­sen ist. Aller­dings ist das wohl bis heute nicht bewerk­stel­ligt wor­den. Sehr schade.

Dafür kos­ten Plugins ordent­lich Kohle, die eigene Ein­träge nach Face­book cross­pos­ten. Damit scheint man wohl gerade Schot­ter machen zu kön­nen. Sei’s drum, ich tummle mich nun dort, und weni­ger in kom­mer­zi­el­len Alter­na­ti­ven – genau das, was ich grund­sätz­lich 2014 vor­hatte.

Lesezeichen vom 4. Februar 2014
30 Jahre RTL

Ich habe mir die lange Fernsehkritik.tv-Folge mit Hans Mei­ser und dann auch noch das Inter­view von Hel­mut Thoma im ARD-Morgenmagazin ange­se­hen und unterm Strich war ich etwas ent­täuscht, wie wenig die da auf die Hal­tung der aktu­el­len RTL-Führung ein­ge­dro­schen haben. Beide waren ja in der Jubi­lä­ums­sen­dung nicht in per­sona ver­tre­ten. Geert Müller-Gerdes, Linda de Mol, Sig­mar Sol­bach, Harry Wijn­vo­ord, Mari­jke Amado, Karl Dall, Jochen Busse, Mari­elle Mil­lo­witsch, Olaf Kracht dann wohl auch nicht. Statt­des­sen holen sie alle Trash-Nasen ins Stu­dio, die die letz­ten 15 Jahre ver­bockt haben.

Ande­rer­seits war RTL abge­se­hen von Sen­dun­gen wie Wie bitte?, Sams­tag Nacht und 7 Tage, 7 Köpfe auch nie mein Sen­der. Ich habe deren Spiel­shows, Vor­führ­shows, Daily Talks, Nach­rich­ten­sen­dun­gen und sons­ti­gen Pro­le­ten­sen­dun­gen nie ver­folgt. Mich hat das Pro­gramm nie gepackt, nie mit­ge­zo­gen, nie intel­lek­tu­ell gefor­dert. Wieso sollte das in einer Nach­be­trach­tung der Macher auf ein­mal der Fall sein?

Aber Thoma kann auch anders, viel­leicht halt nicht unbe­dingt bei den Öffis, wie hier:

Bei den Pri­va­ten gibt es keine große Zahl von Stel­len mehr, die man ein­spa­ren könnte. Also macht man das Pro­gramm mög­lichst bil­lig – wenig eigen­pro­du­zierte Serien, viel Scrip­ted Rea­lity und Casting-Shows. Dafür hätte meine Vor­stel­lung gar nicht aus­ge­reicht, dass man stun­den­lang einem Immo­bi­li­en­mak­ler oder einem Schuld­ner­be­ra­ter zuschauen könnte. Warum eigent­lich nicht auch mal einer Toi­let­ten­frau? Die Leute gucken es, weil’s nicht viel ande­res gibt. In der End­stufe des Spa­rens steht dann viel­leicht das ani­mierte Test­bild.

[S]prechen Sie mal mit all den ambi­tio­nier­ten Pro­du­zen­ten, die in den letz­ten Jah­ren Pleite gegan­gen sind. Spre­chen Sie mal mit den akti­ven Pro­duk­ti­ons­fir­men – da jam­mern sich alle die Hucke voll, weil von Sei­ten der pri­va­ten Sen­der weit­ge­hend Still­stand herrscht. Spre­chen Sie mit den unab­hän­gi­gen Klein­sen­dern, die am Rande der Exis­tenz dahin­ve­ge­tie­ren, weil die bei­den Gro­ßen immer neue Sen­der abson­dern. Das ist doch das Ergeb­nis die­ses Duo­pols! Wobei man den bei­den Grup­pen selbst gar kei­nen Vor­wurf machen kann. Deren Ziel ist halt, mög­lichst hohe Gewinne und Ren­di­ten zu erwirt­schaf­ten. Aber da muss doch irgend­wann mal die ord­nungs­po­li­ti­sche Hand ein­grei­fen! [...] Da muss man klipp und klar sagen: Zer­schlagt die Sen­der­fa­mi­lien!

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich komme ja erst immer nach ein paar Tagen dazu, das Aktu­elle im Netz nach­zu­ho­len: Zum 30. Geburts­tag inter­viewt man bei Fernsehkritik.TV Hans Mei­ser und ist damit schon mal infor­ma­ti­ver als alles, was RTL da so ver­sen­det hat – auch wenn Mei­ser nicht jeder­manns Sache ist.

Habe ich mir heute mor­gen kurz ange­se­hen: Neil Gai­man liest Green Eggs and Ham ein und hat mal eben 315.000 Zuschauer.

Fluss­kie­sel trinkt ein Hei­ne­ken Oud Bruin.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Reicht der Stolz der Provinz-Nasen nicht aus, um ehe­ma­lige Kol­le­gen so zu ver­mis­sen, dass man den Scheiss nicht mit­macht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 3. Februar 2014
Lesezeichen von heute

Jumping the shark: Arrow

Jumping the shark Ziem­lich kru­der Abklatsch aus Bat­man und Aus dem Dschun­gel in den Dschun­gel für’s Fern­se­hen, der sich selbst viel zu ernst nimmt und schau­spie­le­risch bis auf wenige Neben­fi­gu­ren (z.b. der aus Dex­ter bekannte David Ram­sey) ein­fach nicht über­zeugt. Geht einem ab der zwei­ten Folge auf den Keks, wenn der mimi­arme Wilhelm-Tell-Verschnitt von Haupt­dar­stel­ler eine Art Rache­zug in sei­ner Hei­mat­stadt, in der auf­ge­räumt wer­den soll, voll­zieht. Die deut­sche Syn­chro­ni­sa­tion ver­schlim­mert mit der unpas­sen­den Stimme des Bogen­schüt­zen­manns das Ganze nur noch.

Die Top10-Tweets des Januars

https://twitter.com/herefishfish/status/429287506203652096

mehr wie immer bei Anne Schüß­ler.

Lesezeichen vom 2. Februar 2014
Lesezeichen von heute

R.i.p. Philip Seymour Hoffman (1967-2014)

R.i.p. Maximilian Schell (1930-2014)

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Vor 5 Jahren