Guten Morgen allerseits!
John Cleese on creativity

The speedy willy

I really didn’t get why Heidi Klum wan­ted to talk about her boobs and wan­ted to tell their names to a grea­ter audi­ence. At least in the video she says, guys wouldn’t know anything about having boobs or so. I guess that’s right for most of them.

So are girls bet­ter off with their sexual organs than guys?

I don’t think so. There are spe­cial fee­lings quite unknown and quite inac­cessa­ble to girls. And guys can treat those func­tions in dif­fe­rent degrees:

Eat that, girls.

Guten Morgen

morgenkaffeeHer­fried Münk­ler kri­ti­siert in der Süd­deut­schen Zei­tung Wiki­leaks:

Die durch Wiki­leaks ver­öf­fent­lich­ten Doku­mente bestä­tig­ten nur, was man geahnt und befürch­tet hatte: dass einige ame­ri­ka­ni­sche Sol­da­ten – oder auch ganze Trup­pen­teile – die Her­aus­for­de­run­gen asym­me­tri­scher Krieg­füh­rung nutz­ten, um Jagd auf Zivi­lis­ten zu machen und erkenn­bar Unbe­tei­ligte hem­mungs­los “abzu­knal­len”, und dass man es in Afgha­nis­tan mit einem Geg­ner zu tun hatte, der tief in den sozia­len und kul­tu­rel­len Struk­tu­ren des Lan­des ver­wur­zelt war und gegen den man kein pro­ba­tes Mit­tel gefun­den hatte. Eigent­lich haben die Ver­öf­fent­li­chun­gen bloß vor­läu­fi­ges in defi­ni­ti­ves Wis­sen ver­wan­delt, nichts Sen­sa­tio­nel­les also, auch wenn einige Jour­na­lis­ten anfangs die­sen Ein­druck zu wecken ver­sucht hat­ten. [... ] Imma­nuel Kant hat das Ver­schwin­den sol­cher stra­te­gi­schen Geheim­nisse als die Vor­aus­set­zung eines dau­er­haf­ten Welt­frie­dens begrif­fen [... Aller­dings] han­delt es sich eher um Mach­tum­ver­tei­lun­gen als Ent­mach­tun­gen. [...] Man darf bezwei­feln, dass dies bei ande­ren, Wiki­leaks oder wem auch immer, bes­ser auf­ge­ho­ben ist.

tagesschau.de fragt, was an Sar­ra­zins The­sen dran ist:

Obwohl es bei den Schul- und Uni­ver­si­täts­ab­schlüs­sen keine gro­ßen Unter­schiede gibt, haben Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund einen deut­lich schlech­te­ren Zugang zum Arbeits­markt. 12,4 Pro­zent sind arbeits­los, bei den Zuwan­de­rern aus der Tür­kei sind es 16,8 Pro­zent und bei den Zuwan­de­rern aus dem Iran, dem Irak und Afgha­nis­tan ist jeder vierte arbeits­los – trotz hoher Bil­dung. Woran liegt das? Migra­ti­ons­for­scher Ste­fan Luft von der Uni­ver­si­tät Bre­men sieht gegen­über tagesschau.de zwei Gründe: Zum einen wer­den im Aus­land erzielte Schul- und Berufs­ab­schlüsse in Deutsch­land nur begrenzt aner­kannt, zum ande­ren haben bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion Zuwan­de­rer mit ara­bisch oder tür­kisch klin­gen­den Namen oft schlech­tere Chan­cen.

Die Deut­sche Welle bie­tet hierzu einen klei­nen Pres­se­spie­gel voll ableh­nen­der Hal­tun­gen der Zei­tun­gen. Michael Spreng meint, Sar­ra­zin wäre der ein­zige, der rechts von CDU/CSU eine rechte, bun­des­weit bedeut­same Par­tei grün­den könne. Tho­mas Promny wun­dert sich bei die­sem Thema über etwas ande­res. der stell­ver­tre­tende Spiegel-Chefredakteur Mathias Mül­ler von Blu­men­cron rea­giert auf Kri­tik, dass der Spie­gel Sar­ra­zin ein Forum gibt.

In Israel bekommt ein Sän­ger 39 Peit­schen­hiebe, weil er vor gemischt­ge­schlecht­li­chem Publi­kum auf­ge­tre­ten ist.

NRWak­tu­ell por­trai­tiert ein­mal mehr, dass die Brau­nen sich nicht grün sind.

Die ame­ri­ka­ni­sche Elek­tro­me­di­en­kette Best Buy hat einen Film mit 15.000€ pro­du­ziert. Tors­ten Dewi kri­ti­siert diese Zahl: Die­ser Film habe nicht 15.000€ gekos­tet, es sei soviel nur bis­lang an die Teil­neh­men­den bezahlt wor­den.

Andrea Köh­ler wun­dert sich bei der NZZ über den Hype um Jona­than Fran­zens neues Buch.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Wer­den rechte Posi­to­nen wie­der ‘in’? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

morgenkaffee

Thilo Sar­ra­zin bekennt sich nun offen zu ras­sis­ti­schem Gedan­ken­gut: Alle Juden teil­ten ein bestimm­tes Gen. Und sowas prä­sen­tie­ren uns die deut­schen Medien auf dem Prä­sen­tier­tel­ler.

In Zscho­pau ist der Kri­mi­nal­po­li­zei ein schwe­rer Schlag gegen die Raub­ko­pier­szene gelun­gen – in 12 Kin­der­zim­mern.

Beis­sende Real­sa­tire in den Nie­der­lan­den: Die Uni­ver­si­tät Lei­den hat in einer Ein­füh­rung­bro­schüre Wer­bung für Webcamsex-Nebenjobs für Stu­den­ten gemacht.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Wird es irgend­eine selbst­kri­ti­sche Reak­tion der Qua­li­täts­me­dien geben, dass man einem Ras­sis­ten ein der­ar­ti­ges Forum gibt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

Manche Freundinnen muss man gehen lassen. Sich. Oder so.

Da gibt’s noch mehr von.

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Straßeninterview: I have no secrets…

Your hat? Is this your secret to stay­ing warm?
No. I have no secrets. I’m mad, I have to go to work, I have to earn a living…
I’d rather have a pri­vate income and get laid – well and often.

Guten Morgen

morgenkaffeeDer Spie­gel schreibt über ein dra­ma­ti­sches Aus­maß, dass der Bau des neuen Stutt­gar­ter Bahn­hofs mit sich brin­gen könnte:

Ein von der Deut­schen Bahn selbst in Auf­trag gege­be­nes Gut­ach­ten eines Stutt­gar­ter Inge­nieur­bü­ros war zu dem Ergeb­nis gekom­men, dass der Unter­grund in der baden-württembergischen Haupt­stadt für das Pro­jekt unge­eig­net sei, da er vol­ler Hohl­räume sei, in die das Grund­was­ser bei den unter­ir­di­schen Spren­gun­gen gelan­gen würde. Für den “Stern” hat der Tübin­ger Geo­loge Jakob Sie­rig das Gut­ach­ten ana­ly­siert. Sein Schluss: “Bei ‘Stutt­gart 21′ geht es nicht um mög­li­che Risse in Häu­sern, es geht um mög­li­che Kra­ter, in denen Häu­ser ver­schwin­den kön­nen. Es geht um Men­schen­le­ben.”

Arno Frank fin­det das neue Album von Wir sind Hel­den ein Meis­ter­werk.

Lars Rei­neke erzählt von sei­nem Urlaub­strip in die Nie­der­lande.

Der STERN gesteht dem neuen Impro­come­dy­pro­jekt von Cor­dula Strat­mann und Annette Frier noch Ent­wick­lungs­po­ten­tial zu.

Denis macht sich Gedan­ken zu Döner, Don­ner und Doria.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Wie schaf­fen die es eigent­lich immer, soviele Stutt­gar­ter auf die Beine zu brin­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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