Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.
Japanische Bäuche

Also, komm! Die Japa­ner haben doch einen anner Schelle!

China’s got talent – Liu Wei

Wäh­rend in Deutsch­land die Super­star­such­shows den Fern­seh­zu­schau­ern derbe auf den Keks gehen und man eigent­lich mehr am Absin­ken des ver­meint­li­chen Star­ruhms inter­es­siert ist, zeigt China, was sol­che Shows bie­ten kön­nen:

The coffee lack

Lack of cof­fee is a spe­cial pro­blem of modern times. In for­mer times cof­fee was a spe­cial thing avail­able only on spe­cial days. Nowa­days you can have cheap cof­fee whe­ne­ver you want. Well that’s of course if you have money enough to buy it. If you have the time to buy it. And the most import­ant pro­blem for men: If you can remem­ber to have to buy it.

But for some guys there’s actually a good indi­ca­tor for having to buy cof­fee:

coffeelack

So if you know men going to the toi­let quite often – you know why!

Guten Morgen

morgenkaffee

Beson­dere Metalle in Com­pu­tern und Han­dys stam­men ent­ste­hen oft­mals durch Skla­ven­ar­beit in Kongo. Im Zusam­men­hang damit ster­ben monat­lich 45.000 Men­schen, die Hälfte davon Kin­der. Jetzt soll der Markt diese Situa­ton “sank­tio­nie­ren, obwohl der Markt schuld ist.”

In der Frank­fur­ter Rund­schau befasst man sich mit dem schlei­chen­den Tod der Bre­mer Nach­rich­ten, einer der ältes­ten Zei­tun­gen Deutsch­land. Die würde eigent­lich nur noch aus dem Weser Kurier beste­hen und inhalt­lich keine eigen­stän­dige Zei­tung sein. Inter­es­sant ist, dass dies in der FR steht, der ein ähn­li­ches Schick­sal droht.

Hatte die FAZ letz­tens noch gemeint, es würde mit dem Enga­ge­ment der Auto­ren der Wiki­pe­dia zuende gehen, weiß der Tages­spie­gel, dass es eher anders aus­sieht: In Deutsch­land wird die Wiki­pe­dia von 1000 beson­ders akti­ven Auto­ren betreut, die im Monat 100 oder mehr Arti­kel redi­gie­ren.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Warum wirbt nicht mal eine Zei­tung damit, dass bei ihr eigene Auto­ren schrei­ben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Halber Dunk

Für wen schon Frau­en­fuß­ball eine Gewöh­nungs­sa­che ist, der sollte es erst­mal mit Frau­en­bas­ket­ball ver­su­chen:

Fernsehkritik.tv: Fragwürdige Berichterstattung zur Bundespräsidentenwahl 2010

Kontraste – Propaganda gegen WikiLeaks & für den Krieg

Ein in der Tat selt­sa­mes Stück Jour­na­lis­mus, das die ARD-Sendung Kon­traste da vom Sta­pel gelas­sen hat:

hierzu: Fernsehkritik.tv

Kontraste – Propaganda gegen WikiLeaks & für den Krieg

Ein in der Tat selt­sa­mes Stück Jour­na­lis­mus, das die ARD-Sendung Kon­traste da vom Sta­pel gelas­sen hat:

hierzu: Fernsehkritik.tv

Was ich noch sagen wollte zur… Kinder-Stasikarte

Die Som­mer­pause ist been­det, es wird wie­der gerüf­felt in der CDU. Erst rüf­felte CDU-Ministerin Schrö­der CDU-Ministerin von der Leyen und nun rüf­felt die zurück oder so. Rüf­feln – allein das Wort schon. Worum geht’s denn die­ses Mal?

Fami­li­en­mi­nis­te­rin Kris­tina Schrö­der hat über eine Bil­dungschip­karte gesagt, diese dürfe nicht der­art ver­wend­bar sein, dass man die Kin­der aus­spio­nie­ren dürfe:

Die Chip­karte darf nicht dazu füh­ren, dass wir künf­tig Bewe­gungs­pro­file von Kin­dern und Jugend­li­chen erstel­len kön­nen oder staat­li­che Stel­len prä­zise Infor­ma­tio­nen über deren Frei­zeit­ver­hal­ten sam­meln.

Dar­auf­hin sagt die Erfin­de­rin die­ser Chip­kar­ten­idee, Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­rin von der Leyen:

Es würde doch nie­mand auf die abwe­gige Idee kom­men, diese Kar­ten zu ver­teu­feln mit dem Argu­ment, man könne damit her­aus­fin­den, in wel­chem Ver­ein ein Kind Fuß­ball spielt oder wel­ches seine Lieb­lings­bi­blio­thek ist.

Ein etwas selt­sa­mer Satz, denn genau auf die “abwe­gige Idee” ist Fami­li­en­mi­nis­te­rin Schrö­der ja gerade gekom­men. Was aber auch ver­wun­dert: Offen­bar wird es mit sol­chen Kar­ten pro­blem­los mög­lich sein, der­ar­tige Erhe­bun­gen über das Ver­hal­ten der Kin­der zu machen. Und eine Absichts­er­klä­rung, dass die Kar­ten der­art nicht gedacht wor­den sind, sieht auch anders aus. Stig­ma­ti­sie­run­gen wären Tür und Tor geöff­net.

All­zu­lang muss man bei die­sem CDU-Theater aber auch nicht ver­wei­len: Weder haben die Kom­mu­nen, die das Bil­dungs­an­ge­bot durch die Chip­karte ermög­li­chen sol­len, hier­für Kapa­zi­tä­ten, noch ist denk­bar, wie allein eine Chip­karte genau die Kin­der mit Bil­dungs­an­ge­bo­ten erreicht, die einer oft­mals im All­tag bil­dungs­ver­wei­gern­den Schicht ange­hö­ren.

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