Guten Morgen allerseits!
Guten Morgen

Morgenkaffee

Am Anfang eines neuen Jah­res in Tritt zu kom­men, ist auch immer wie­der so eine Sache. Auch bei mor­gend­li­chem Lesen. Aber heute funktioniert’s ganz gut:

flu­ter inter­viewt Uwe Wesel zu den Fra­gen was Recht eigent­lich ist, wieso wir stra­fen und was das am Ende alles bringt. Und der haut Klop­per raus wie:

Man kann unter dem Zwang einer Frei­heits­strafe Men­schen nicht erzie­hen. Im Grunde kann kei­ner eine ver­nünf­tige Erklä­rung geben, wieso es über­haupt Frei­heits­stra­fen gibt. Nur in weni­gen Fäl­len ist Gefäng­nis­strafe nötig, ansons­ten halte ich sie größ­ten­teils für ver­fas­sungs­wid­rig.

Ulrich Horn meint zur Causa Bahn-Pofalla, dass es in der Sache eher um die Bahn als um Pofalla geht.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Kann eigent­lich jede Schnarch­nase Lob­by­ist wer­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 6. Januar 2014
Lesezeichen vom 5. Januar 2014
Lesezeichen von heute
Lesezeichen vom 4. Januar 2014
Lesezeichen vom 3. Januar 2014

Lesezeichen von heute

Bundespressekonferenz zu Pofalla

Ich glaube, der Pofalla hat zwi­schen­zeit­lich seine Per­so­nal­dis­kus­sion für been­det erklärt und dann kam das da raus:

Guten Morgen

Morgenkaffee

Bei den Seri­en­jun­kies trau­ert man den 2013 von uns gegan­ge­nen Fern­seh­schaf­fen­den nach. Der Seri­en­jah­res­rück­blick ist auch zumin­dest das Rein­hö­ren wert, wobei deren humor­be­frei­tes Den­glish auch schon wie­der zum Abschal­ten reizt.

Tat­jana beginnt das Jahr mit einer sehr lecke­ren, nach­ah­mens­wer­ten Kür­bistarte.

Nach­ho­lens­wert aus den letz­ten Stun­den des ver­gan­ge­nen Jah­res: Jacob Appel­baum, Mar­cel Rosen­bach, Jörg Schind­ler, Hol­ger Stark und Chris­tian Stö­cker erklä­ren wie die NSA welt­weit Rech­ner hackt.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Wann geht denn die Tat­or­ti­sie­rung der ARD etwas zurück? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Die Top10-Tweets des Dezembers

Ist Promitrauer um Michael Schumacher passend?

Michael Schu­ma­cher ist ver­un­glückt und diese Nach­richt hat im Inter­net für eine Welle der Anteils­nahme, aber auch Kri­tik an die­ser Welle gesorgt. Sicher­lich gibt es unkri­ti­sche Kom­men­ta­to­ren, die sich über Trau­ernde unan­ge­mes­sen auf­re­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass es hier keine sach­lich ange­mes­sene Kri­tik geben kann.

Aber zunächst: Die Rede von Stell­ver­tre­ter­trauer halte ich für falsch. Nie­mand trau­ert über den Unfall von Michael Schu­ma­cher, weil er über etwas ande­res nicht so trau­ern kann. Zumin­dest nie­mand, der nicht vor­be­las­tet ist. Jemand, der Stell­ver­tre­ter­trauer annimmt, müsste bei die­ser Argu­men­ta­ti­ons­ak­zep­tanz bei Take-That-Konzerten auch von Stell­ver­tre­ter­freude aus­ge­hen, sprich: Der aus­schlag­ge­bende Grund für die Emo­tion ist egal. Hier kann man anset­zen und sagen Emo­tio­nen sind eben nicht ratio­nal ange­legt, damit zer­stört man aber auch die Rede von Stell­ver­tre­ter­trauer.

Der Kern des Ansto­ßes bei sol­cher Pro­mit­rauer ist nicht, dass über­haupt getrau­ert wird, son­dern dass das Thema über­mä­ßig ange­gan­gen wird. Die Frage wäre, ob eine ratio­nale Ana­lyse Trauer aus guten Grün­den beein­träch­tigt. Wenn Michael Schu­ma­cher also ange­schos­sen wor­den wäre, erzeugt das einen ande­ren Mit­gleids­grund, als wenn er wie angeb­lich gerade, durch Risi­ko­ver­hal­ten sein Leben aufs Spiel setzt?

Ich habe mich dazu öffent­lich nicht posi­tio­niert, weil ich allen selbst über­lasse, wie sie mit dem Thema umge­hen möch­ten. Ich würde aller­dingts Leute aus mei­ner Time­line feu­ern, wenn sie nur noch rum­heu­len wür­den. Was ich aber offen­sicht­lich finde, dass Medien wie RTL das Thema gro­tesk ver­feh­len, wenn sie einen Groß­teil ihrer “Nach­rich­ten” mit Spe­ku­la­tio­nen um den Unfall und die Betei­lig­ten an Hand ver­wen­den und zwei Kor­re­spon­den­ten am unter­schied­li­chen Orten in Frank­reich vor die Kamera stel­len, die sagen, bis­her könne man nichts Genaues sagen. Da wird nicht Jour­na­lis­mus betrie­ben, son­dern es wer­den Emo­tio­nen aus­ge­schlach­tet.

Genau das kann man eini­gen Trau­ern­den sicher­lich auch ankrei­den. Aber ver­bo­ten ist das nicht. Und viel­leicht sollte man sich nicht mal öffent­lich dar­über auf­re­gen.

Lesezeichen vom 31. Dezember 2013
Lesezeichen von heute
Oktober 2014
Mo Di Mi Do Fr Sa So
« Sep    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
Vor 5 Jahren