Guten Morgen allerseits!
Immer auf die Doofen

Wenn man gerade nichts kann, was Beach­tung der Mas­sen erzeugt, dann kann man heut­zu­tage ein­fach im Inter­net oder in Büchern rum­pö­beln, und seine feh­lende Erzie­hung zum Gazet­ten­thema machen. Das bringt mediale Beach­tung, man bleibt im Bou­le­vard und wer einen dann ver­ach­tet, der hätte einem eh kein Geld rüber­wach­sen las­sen.

Anders ist die Tes­to­ste­ron über­tränkte Bekläf­fung der it-girls Becker und Pocher wohl nicht mehr zu ver­ste­hen.

https://twitter.com/oliverpocher/status/384454251961131008

Lesezeichen vom 28. September 2013
Lesezeichen vom 27. September 2013

Lesezeichen von heute

Lesezeichen vom 26. September 2013

Lesezeichen von heute

  • Empö­rung über … Kie­pen­heuer & Witsch | max pahl – Fas­sungs­los, dass andere – man selbst, die Eltern, Kre­dit­ge­ber und damit wie­der man selbst – die Arbeit bei Kie­pen­heuer & Witsch sub­ven­tio­nie­ren sol­len, denn nichts ande­res pas­siert, wenn man Kie­pen­heuer & Witsch Voll­zeit zur Ver­fü­gung steht, aber dazu noch die Dif­fe­renz von Lebens­kos­ten und Lohn auf­brin­gen muss.
Guten Morgen

Morgenkaffee

Ronny Blaschke schreibt dar­über, wie es ist, als Jouna­list vom Ver­fas­sungs­schutz beob­ach­tet zu wer­den.

Eric T. Han­sen hat sich wie­der mit einem Mus­kel­spiel zu Wort gemel­det. Die USA hät­ten im Ver­gleich mit Deutsch­land das bes­sere Par­tei­en­sys­tem. Ja, und? Dafür haben wir halt einen Rechts­staat.

Diverse Kul­tur­schaf­fende hal­ten fest, was von Mar­cel Reich-Ranicki medial geblie­ben ist, und was man ihm ver­dankt.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Warum müs­sen die Amis immer so oft sich ihrer angeb­li­chen Stärke ver­si­chern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 25. September 2013
Guten Morgen

Morgenkaffee

Ein schwarz-grünes Bünd­nis auf Bun­des­ebene könnte schon an Horst See­ho­fer schei­tern. Der führte auch als Gründe “die Ver­gan­gen­heit von Jür­gen Trit­tin und Vol­ker Beck” an und spielt damit auf Pädophilie-Vorwürfe an. Nur mal, um anzu­zei­gen, auf was für einem Niveau Horst See­ho­fer da unter­wegs ist: Horst See­ho­fer gehörte zu den­je­ni­gen, die gegen die Straf­bar­keit der Ver­ge­wal­ti­gung in der Ehe gestimmt haben.

Das ist lus­tig: Tomorrow-Focus-CEO Toon Bou­ten kan­zelt die Kri­tik an der Huffington-Post-Strategie, oft­mals auf unbe­zahlte Schrei­ber­linge zurück zu grei­fen, damit ab, dass dies eine deut­sche Debatte sei. So war das damals auch in Eng­land, als man auf Pro­dukte “Made in Ger­many” drauf­schrieb und damit unge­wollt einen Qua­li­täts­s­tem­pel erfand. Am 10. Oktor­ber soll die Huf­fin­gotn Post samt Auf­se­hen erre­gen­der Her­aus­ge­ber­per­so­na­lie star­ten, ganz neu, ganz anders, ganz berei­chernd, bla, bla, bla.

Eine inter­es­sante Zusam­men­fas­sung gibt es beim Deutsch­land Radio.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Was macht eigent­lich Uli Wickert gerade? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

R.i.p. Paul Kuhn (1928-2013)

Jumping the shark: Dexter

Jumping the shark

Mit Anfang der letz­ten, der ach­ten Staf­fel springt dann auch Dex­ter über den Hai. Dex­ter begann als eine Moral in Frage stel­lende Ver­gel­tungs­mord­ge­schichte, die durch gute Schau­spie­ler und einen Span­nung hal­ten­den Erzähl­strang gehal­ten wurde.

Das endet nach der sieb­ten Staf­fel. Inzwi­schen ist Debra über das dunkle Geheim­nis ihres Bru­ders Dex­ter infor­miert, was sie aller­dings dazu bewegt ihr Wis­sen über ihre Inte­gri­tät zu stel­len. Auch dadurch, dass die Poli­zei­ar­beit trotz mas­sivs­ter Merk­wür­dig­kei­ten rund um Dex­ter die­sen nicht mehr ins Visier nimmt, ver­liert die Geschichte ihren letz­ten Rest an Glaub­wür­dig­keit, was sie durch eine stark auf­spie­lende Char­lotte Ramp­ling auch nicht wie­der rein­be­kommt.

Die Aha-Momente der vor­he­ri­gen Staf­feln feh­len, so dass das trau­rige Nicht-Happy-End mit einem net­ten Kurz­auf­tritt von Amy Pietz den Zuse­her dann auch nicht mehr berührt.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ja, sie hätte gewarnt sein sol­len, als Mer­kel ihr ihr volls­tes Ver­trauen aus­ge­spro­chen hat. Jetzt ist es also doch noch pas­siert: Die FDP ist aus dem Bun­des­tag geflo­gen, dafür währe bei­nahe die Ein-Themen-Partei AfD ins Par­la­ment ein­ge­zo­gen. Ein wenig Span­nung saß dem­nach wohl im gest­ri­gen Wahl­abend. Schon liest man bei der Springer-Presse die ers­ten Arti­kel, wieso man die FDP unbe­dingt braucht und beim ZDF ent­blö­det sich der Ter­ror Teveßen nicht, unbe­dingt schwarz-grün zu for­dern – weil Klein­part­ner der CDU ja immer so erfolg­reich aus den Koali­tio­nen raus­ge­hen. Als ob die Medien nicht die Ein-Themen-Partei groß gemacht hät­ten und sich viel­leicht bes­ser mal in Zurück­hal­tung üben soll­ten, was poli­ti­sche Emp­feh­lun­gen angeht.

Ste­fan Nig­ge­meier for­dert eine Dis­kus­sion über die 5-Prozent-Hürde.

Mar­kus Becke­dahl sieht im Wahl­er­geb­nis einen schwar­zen Tag für Deutsch­lands Netz­po­li­tik.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Würde der Fall der 5-Prozent-Hürde das spon­tane Hoch­kom­men unbe­re­chen­ba­rer Par­teien im Zaum hal­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

September 2014
Mo Di Mi Do Fr Sa So
« Aug    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  
Vor 5 Jahren