Guten Morgen allerseits!
I am a Ukranian

Lesezeichen vom 19. Februar 2014
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Lesezeichen vom 18. Februar 2014
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Im Zuge der Edathy-Affäre steht nun zur Diskussion, den Verkauf von Posing-Bildern von Kindern, als solche werden wohl Nacktbilder von Kindern benannt, zu verbieten. Das scheint mir grundsätzlich nicht so leicht zu sein. Mir scheint, fast jeder Familienvater hat solche Bilder, aber gut, er wird sie nicht verkaufen wollen. Derartige Fälle will der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, auch gerade nicht diskriminalisieren. Allerdings wird es aber schwer, den Besitz derartiger Bilder zu verbieten, und im Umkehrschluss bedeutet das, dass man Tauschbörsen nicht an den Kragen geht. Und was soll man juristisch tun, wenn Leute alte Bilder von sich selbst verkaufen wollten?

Martin Haase erkennt der Redewendung sich zu etwas bekennen im politischen Gebrauch jegliche Bedeutung, die etwas gut finden übersteigt, ab.

Im Zuge der Kindesmissbrauchsvorwürfe gegen Woody Allen kommen auch Vorwürfe gegen Bill Cosby, der bei NBC einen Serienversuch gestartet hat, wieder auf: Er soll junge Frauen unter Drogen gestellt und sexuell missbraucht haben. Die Vorwürfe kamen 2005 schon einmal ans Tageslicht. Natürlich gilt auch für Bill Cosby die Unschuldsvermutung, lesenswert ist allerdings Robert Hubers Dr. Huxtable & Mr. Hyde.

Und während ich mir die Frage stelle: Würden bestätigte Vorwürfe gegen Cosby wohl die Ausstrahlung seiner Sendung in Deutschland beeinträchtigen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 17. Februar 2014
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Don Alphonso schreibt lesenswert über die Edathy-Affäre und kommt zu dem Schluss, dass niemand davon erfahren hätte, hätte sich die Staatsanwaltschaft ann alle rechtlichen Vorgaben korrekter Weise gehalten. Für Don Alphonso ist der Fall Edathy eine Art Blaupause für das, was einem bei der Vorratsdatenspeicherung blüht.

Michael Spreng meint, wäre Oppermann Bundesminister geworden, wäre er schon längst weg vom Fenster.

Im Altpapier lässt sich nachlesen, dass man beim SPIEGEL unter einer intellektuellen Führungslosigkeit leidet.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist ein frühzeitiger Rücktritt nicht eine Chance für einen Politiker? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 15. Februar 2014
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Was ich noch sagen wollte… zu Edathy und der Schuldfrage

Irgendwie geht mir das Rumgeeiere der Medien zu aktuellen Affären zunehmend auf den Zeiger. Gestern sah ich die ZDF-Nachrichten und in der 19 Uhr Sendung und der nachfolgenden Spezialsendung hat man es nicht auf die Kette gekriegt, Verdachtsmomente, Unschuldsvermutung und Gerüchte auseinander zu halten.

Auch die FAZ gibt gerade die Meldung des SPIEGEL über ein Interview mit Edathy hält sich weiterhin für unschuldig wieder, als ob das so etwas Uneinsichtiges wäre – in rechtlicher Hinsicht gibt es ja derzeit offenbar überhaupt keinen Hinweis einer Schuld.

Spannend wird es bezüglich des Geheimnisverrates: Zwar kann man Friedrich weiterhin vorwerfen, Geheimnisverrat begangen zu haben, aber sofern Edathy nichts vorzuwerfen ist, kann man wohl niemandem die Vereitelung der Strafverfolgung vorwerfen.

Einerseits ist das Verhalten Edathys moralisch höchst disputabel, allerdings juristisch nicht strafbar. Und auf dieser Grundlage dilletantieren da Politiker, Juristen und Journalisten um dessen Kopf und Kragen. Unfassbar.

Lesezeichen vom 14. Februar 2014
Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Edathy-Affäre zählt wohl zu den skurilsten Affären, die die deutsche Politik in den letzten Jahren zu bieten hat. Und warum der Friedrich noch im Amt ist, erschließt sich mir nicht. Vielleicht ist es mit Fefe erklärbar, der meint

Ich glaube aber nicht, dass Friedrich irgendwelche Konsequenzen befürchten muss. Dem glaubt doch jeder sofort, dass er gar nicht durchblickt hat, was er da getan hat.

Christian Rath schreibt süffisant zur unsäglichen Edathy-Affäre:

natürlich ist auch eine polizeiliche Information im Vorfeld eines Verdachts schon ein Dienstgeheimnis, das ein Innenminister nicht ohne rechtlich tragfähigen Grund weitergeben darf. [...] Wer einem Verdächtigen, der offensichtlich vom Verdacht weiß, noch zwei Monate Zeit gibt, bis eine Hausdurchsuchung stattfindet, braucht sich über einen mangelnden Überraschungseffekt nun wirklich nicht zu beschweren.

Und während ich mir die Frage stelle: Welches Bauernofer nun wohl dran glauben muss? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

April 2014
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