Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.
Lesezeichen vom 18. April 2013

Lesezeichen von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der in Rußland stattfindende Prozess gegen Regimekritiker Nawalny ist auch ein Lehrstück darüber, wie in Unrechtsstaaten Regimekritiker ausgeschaltet werden.

Es gibt die ersten Sonnenbrillen aus 3D-Druckern.

In den USA hat man herausgefunden, dass die USA nach dem 11. September doch wohl Folter gegen Verdächtige angewendet haben, für die Offizielle eigentlich Verantwortung übernehmen müssten. Nein! – Doch!- Ohh!

Und während ich mir die Frage stelle: Würde man in den USA eigentlich verklagt, wenn man Offizielle der Folter bezichtigt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 17. April 2013

Lesezeichen von heute

  • NSU-Opfer: »Er starb in meinen Armen« | Gesellschaft | ZEIT ONLINE Ich war froh, als rauskam, wer die Mörder waren, auch wenn sie sich gegenseitig umgebracht haben und nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können. Seitdem halten die Menschen ihren Mund, und es kommt endlich ein wenig Ruhe in unser Leben. Es ist so merkwürdig: Es wurde ruhiger, und dennoch wurde der Schmerz heftiger.
  • Minus mal Minus ergibt EinsPlus: Das Digitalkanalelend von ARD und ZDF « Stefan Niggemeier nun hat die ARD doch noch eine sinn­volle Ver­wen­dung für ihre ver­murks­ten Digi­tal­ka­näle gefun­den: Sie bie­tet an, sie zu opfern, und nutzt sie gleich­zei­tig als Pfand, um das ZDF in eine Sen­der­ehe zu zwingen.
  • Honorarfreie Übersetzung – aber gerne | Rüsterweg
  • Kolumne von Mely Kiyak: Liebe Präsidenten und der NSU! | Berliner Zeitung Moderatorin: Wie verlief die Begegnung mit Bundespräsident Gauck?

    Elif Kubasik: Er hat uns für knapp zwei Stunden ins Schloss geholt. Es gab ein Mittagessen. Wir wurden vor die Presse geführt, die Fotografen durften uns fotografieren. Danach hat er sich mit beiden Händen in die Luft winkend von uns verabschiedet. Da habe ich gedacht: Sind wir jetzt für ein Mittagessen gekommen? Wenn Du mir als Staatspräsident keine Zuversicht geben kannst, dann brauche ich Dich nicht. Wozu hast Du uns eingeladen?

    Moderatorin: Worin lag der Unterschied zu dem Treffen mit Bundespräsident Wulff?

    Elif Kubasik: Der Unterschied bestand darin, dass Christian Wulff sich stundenlang Zeit für uns nahm. Er saß bei uns. Er redete mit uns, fragte wie es uns geht, was die Kinder machen. Welche Schulen sie besuchen. Wo sie arbeiten. Er interessierte sich für unsere Familien. Einmal weinte er, als er sprach. Er blieb bis zum Schluss und verließ als Letzter den Raum. Keine Presse. Keine Fotografen.

  • Anschlag in Boston: “Deutschland ist viel, viel sicherer als die USA” | ZEIT ONLINE Dieter Wiefelspütz: Wenn sich herausstellen sollte, dass es ein terroristischer Anschlag war, wird das vor allem die innenpolitische Debatte und das Klima in den USA stark verändern. Sicherheit wird dann ganz oben auf der Tagesordnung und in den Schlagzeilen stehen. Leider wohl auch mit all den Verzerrungen, den falschen Konsequenzen und dem Populismus, der dort leider üblich ist. Auch auf die Debatte über das Waffenrecht könnte sich der Anschlag auswirken. Das ist alles nicht gut. Und wenn wir Pech haben, wird das in Europa nachgeahmt.
Guten Morgen

Morgenkaffee

Das ist natürlich lustig: Unter Berufung auf den Blog von Ulrich Horn, möchte die CDU-Fraktion in NRW von der rot-grünen Landesregierung wissen, weswegen in deren Presseschau vom 10. April zwei Seiten komplett leer gewesen sind.

Der bescheuertste Bratwurstjournalismustext des Tages kommt heute von den Ruhrnachrichten:

Eine duftende Wolke von frisch gebackenen Pfannkuchen umhüllte am Montagabend das Sprakeler Heimathaus.

denn “Erfolg liegt in guten Eier”. Ja, dann mal guter Appetit.

Friedrich Küppersbusch untersucht, ob das Wir entscheidet:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Und während ich mir die Frage stelle: Wir bei Lokalblättern eigentlich noch gegengelesen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 16. April 2013

Lesezeichen von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Oliver Gehrs interviewt für den Fluter den Medienwissenschaftler und Internetaktivisten Geert Lovink au Amsterdam:

Es gibt doch schon eine Politisierung. Die Menschen denken nachhaltiger, es gibt Kritik am Finanzwesen, Antiglobalisierungsbewegungen.

Die Frage ist, ob sich das umsetzt in eine kritische Masse. Und sich die Menschen fragen, ob sie nichts Spannenderes machen können. Momentan sind wir Arbeiter bei Google, ohne dass es uns bewusst ist. Wir müssen aber ein Netz haben, das der Welt nutzt und nicht den kurzfristigen Zielen eines Unternehmens. Durch das Machen erfinden wir neue Dinge. Googles Imperativ lautet: Durch das Suchen finden wir Neues. Aber nein. Durch das Suchen findet man nur das Bestehende. Machen ist das neue Suchen!

Bei der Süddeutschen Zeitung hat man einen Newsblog zu den Anschlägen beim Bostoner Marathonlauf aufgemacht.

Bei netzpolitik.org möchte man Spenden seiner Leser ergattern.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird unsereins wohl noch erleben, dass Facebook eingeht? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 15. April 2013

Lesezeichen von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Nicole Walter schreibt im fluter über den illegalen Handel mit Elektro-Schrott.

Sehr sehenswert: Dummy-Herausgeber Oliver Gehrs im Interview zur Ablösung der SPIEGEL-Chefredakteure über Artikel, die einen Nimbus darstellen sollen oder nur einem Privathobby fröhnen und über die Chancen Jakob Augsteins, Chefredakteur des SPIEGEL zu werden.

Souleyman Sané im Interview zum Rassismus im Fußball.

Und während ich mir die Frage stelle: Was wird wohl Broder über Augstein sagen, wenn der plötzlich den SPIEGEL leitet? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Mai 2013
Mo Di Mi Do Fr Sa So
« Apr    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
Schnappschuss

Letzte Kommentare
Seite 7 von 492« Erste...56789...203040...Letzte »