
- Bambi-Gewinner Bushido: ein Mann von der Mafia? – Rolling Stone
- SPIEGELblog | » Bombenanschlag in Boston: Wie sich der SPIEGEL zum Sprachrohr der US-Überwachungsbehörden macht
- hellojed.de » Das ZDF und die Schleichwerbung
- Stiftung Warentest warnt vor Pflege-Bahr – Süddeutsche.de 1500 Euro monatliche Zuzahlung im Pflegefall: Um diese Versorgungslücke zu mindern, gibt es staatlich geförderte Pflegetagegeldtarife. Doch die Stiftung Warentest rät von der sogenannten "Pflege-Bahr" ab. Kunden müssten immer noch ordentlich draufzahlen – nicht geförderte Versicherungen seien besser.
- Prostitution während der Messe Bauma: Sündige Messe – Süddeutsche.de Eine halbe Million Besucher kommen zur Bauma nach München – die allermeisten von ihnen sind Männer. Bordellbetreiber, Prostituierte und Taxifahrer bereiten sich auf die lukrativste Woche des Jahres vor.
- Oliver Kalkofe: Dummheit muss sich wieder lohnen Danke ProSieben – für wohl einen der absurdesten und unfassbar dümmsten Fernsehmomente aller Zeiten!
Der in Rußland stattfindende Prozess gegen Regimekritiker Nawalny ist auch ein Lehrstück darüber, wie in Unrechtsstaaten Regimekritiker ausgeschaltet werden.
Es gibt die ersten Sonnenbrillen aus 3D-Druckern.
In den USA hat man herausgefunden, dass die USA nach dem 11. September doch wohl Folter gegen Verdächtige angewendet haben, für die Offizielle eigentlich Verantwortung übernehmen müssten. Nein! – Doch!- Ohh!
Und während ich mir die Frage stelle: Würde man in den USA eigentlich verklagt, wenn man Offizielle der Folter bezichtigt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

- NSU-Opfer: »Er starb in meinen Armen« | Gesellschaft | ZEIT ONLINE Ich war froh, als rauskam, wer die Mörder waren, auch wenn sie sich gegenseitig umgebracht haben und nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können. Seitdem halten die Menschen ihren Mund, und es kommt endlich ein wenig Ruhe in unser Leben. Es ist so merkwürdig: Es wurde ruhiger, und dennoch wurde der Schmerz heftiger.
- Minus mal Minus ergibt EinsPlus: Das Digitalkanalelend von ARD und ZDF « Stefan Niggemeier nun hat die ARD doch noch eine sinnvolle Verwendung für ihre vermurksten Digitalkanäle gefunden: Sie bietet an, sie zu opfern, und nutzt sie gleichzeitig als Pfand, um das ZDF in eine Senderehe zu zwingen.
- Honorarfreie Übersetzung – aber gerne | Rüsterweg
- Kolumne von Mely Kiyak: Liebe Präsidenten und der NSU! | Berliner Zeitung Moderatorin: Wie verlief die Begegnung mit Bundespräsident Gauck?
Elif Kubasik: Er hat uns für knapp zwei Stunden ins Schloss geholt. Es gab ein Mittagessen. Wir wurden vor die Presse geführt, die Fotografen durften uns fotografieren. Danach hat er sich mit beiden Händen in die Luft winkend von uns verabschiedet. Da habe ich gedacht: Sind wir jetzt für ein Mittagessen gekommen? Wenn Du mir als Staatspräsident keine Zuversicht geben kannst, dann brauche ich Dich nicht. Wozu hast Du uns eingeladen?
Moderatorin: Worin lag der Unterschied zu dem Treffen mit Bundespräsident Wulff?
Elif Kubasik: Der Unterschied bestand darin, dass Christian Wulff sich stundenlang Zeit für uns nahm. Er saß bei uns. Er redete mit uns, fragte wie es uns geht, was die Kinder machen. Welche Schulen sie besuchen. Wo sie arbeiten. Er interessierte sich für unsere Familien. Einmal weinte er, als er sprach. Er blieb bis zum Schluss und verließ als Letzter den Raum. Keine Presse. Keine Fotografen.
- Anschlag in Boston: “Deutschland ist viel, viel sicherer als die USA” | ZEIT ONLINE Dieter Wiefelspütz: Wenn sich herausstellen sollte, dass es ein terroristischer Anschlag war, wird das vor allem die innenpolitische Debatte und das Klima in den USA stark verändern. Sicherheit wird dann ganz oben auf der Tagesordnung und in den Schlagzeilen stehen. Leider wohl auch mit all den Verzerrungen, den falschen Konsequenzen und dem Populismus, der dort leider üblich ist. Auch auf die Debatte über das Waffenrecht könnte sich der Anschlag auswirken. Das ist alles nicht gut. Und wenn wir Pech haben, wird das in Europa nachgeahmt.
Das ist natürlich lustig: Unter Berufung auf den Blog von Ulrich Horn, möchte die CDU-Fraktion in NRW von der rot-grünen Landesregierung wissen, weswegen in deren Presseschau vom 10. April zwei Seiten komplett leer gewesen sind.
Der bescheuertste Bratwurstjournalismustext des Tages kommt heute von den Ruhrnachrichten:
Eine duftende Wolke von frisch gebackenen Pfannkuchen umhüllte am Montagabend das Sprakeler Heimathaus.
denn “Erfolg liegt in guten Eier”. Ja, dann mal guter Appetit.
Friedrich Küppersbusch untersucht, ob das Wir entscheidet:
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Und während ich mir die Frage stelle: Wir bei Lokalblättern eigentlich noch gegengelesen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
- was fehlt …: … Die Vorratsdaten – taz.de „Es geht nur gemeinsam, und da ist nicht ein Instrument wie die Vorratsdatenspeicherung in der Lage, einen Anschlag zu verhindern, aber es ist ein wichtiger Baustein, und auf den kommt es auch an.“ Wir danken Hans-Peter Uhl, Innenexperte bei der CSU, für sein qualifiziertes Statement zum Anschlag auf den Boston Marathon.
- Twitter is forcing us to drop users ability to flattr creators by favoriting their tweets
Oliver Gehrs interviewt für den Fluter den Medienwissenschaftler und Internetaktivisten Geert Lovink au Amsterdam:
Es gibt doch schon eine Politisierung. Die Menschen denken nachhaltiger, es gibt Kritik am Finanzwesen, Antiglobalisierungsbewegungen.
Die Frage ist, ob sich das umsetzt in eine kritische Masse. Und sich die Menschen fragen, ob sie nichts Spannenderes machen können. Momentan sind wir Arbeiter bei Google, ohne dass es uns bewusst ist. Wir müssen aber ein Netz haben, das der Welt nutzt und nicht den kurzfristigen Zielen eines Unternehmens. Durch das Machen erfinden wir neue Dinge. Googles Imperativ lautet: Durch das Suchen finden wir Neues. Aber nein. Durch das Suchen findet man nur das Bestehende. Machen ist das neue Suchen!
Bei der Süddeutschen Zeitung hat man einen Newsblog zu den Anschlägen beim Bostoner Marathonlauf aufgemacht.
Bei netzpolitik.org möchte man Spenden seiner Leser ergattern.
Und während ich mir die Frage stelle: Wird unsereins wohl noch erleben, dass Facebook eingeht? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

- NSU-Prozess verschoben: Erlösung und Fiasko zugleich – Süddeutsche.de
- Fraktionsstreit: Von der Leyen zwingt die CDU in die Frauenquote | ZEIT ONLINE
- Anschlag in Boston: Augenzeugen berichten von Explosionen beim Marathon – SPIEGEL ONLINE
- “Public-Shaming” – Dürfen Eltern ihre Kinder online präsentieren? | MANTORY
- Redaktionssterben | vera bunse Übersicht der Anzahl entlassener Journalisten in größeren Verlagshäusern in diesem Jahr.
- Big-Brother-Awards: Rituelles Schattenboxen – SPIEGEL ONLINE Der Bedeutungsverlust des Preises steht stellvertretend für das große Problem der digitalen Bürgerrechtsbewegung in Deutschland: Gefangen in ihren traditionellen Ritualen und Feindbildern sind die Entwicklung der vernetzten Gesellschaft, die neuen Bedürfnisse und auch die neuen Fragen und Problemstellungen an ihr vorbeigegangen. Die Aktivisten haben es verpasst, sich zu modernisieren, sich mit den Menschen, für die sie sprechen wollen, weiterzuentwickeln.
- Leni Riefenstahls „Olympia“: Die Erotik des freien Flugs | Berliner Zeitung Vor 75 Jahren feierte Leni Riefenstahls Film „Olympia“ in Berlin Premiere. Dabei fällt auf, dass jede unserer heute noch so politisch-korrekten Sportübertragungen „nationalistischer“ ist als der Riefenstahl-Film.
- CCC | Gutachten unterstreicht Untauglichkeit der De-Mail für rechtsverbindliche Kommunikation Das Cloud-Produkt De-Mail soll offenbar den Makel der Kostenfreiheit beseitigen, der E-Mails aus Sicht der gelben Post und einiger deutschen Freemail-Anbieter schon lange anhaftet.
- Facebook Home – der Feind in Deinem Netz | G! gutjahrs blog Facebook ist gratis und lebt von Reklame. Das Produkt sind nicht die Bücher, DVDs oder Partner-Börsen, die uns über Klein-Anzeigen auf der Seite angeboten werden. Das Produkt sind wir. Mit unseren Daten, die Facebook niemals wirklich löscht, verdient Facebook sein Geld. Und je besser Facebook uns kennt, umso mehr Geld verdient das Unternehmen (und die Aktionäre) an uns.
- Stadtgeflüster Münster die berühmte Frankfurter Allgemeine Zeitung hat am letzten Samstag unser Ludwig-Poullain-Interview auch gedruckt – ganzseitig auf Seite zwei! Ich hätte das fast nicht mitbekommen, aber ein aufmerksamer Leser hat sich ganz erstaunt bei mir gemeldet, vielen Dank dafür an Andreas Weitkamp. Ich hatte das nicht mitbekommen, weil ich vor der Veröffentlichung nichts davon gewusst habe. Ich war natürlich sehr überrascht und fand durch einige Telefonate mit der Frankfurter Wirtschaftsredaktion heraus, dass sie versucht hatten, den Autor zu erreichen. Leider haben sie aber, wie sie sagten, die verkehrte Mailadresse angeschrieben. So konnten leider keine Details wie Quellenangabe oder Honorare abgesprochen werden. Aha!
Nicole Walter schreibt im fluter über den illegalen Handel mit Elektro-Schrott.
Sehr sehenswert: Dummy-Herausgeber Oliver Gehrs im Interview zur Ablösung der SPIEGEL-Chefredakteure über Artikel, die einen Nimbus darstellen sollen oder nur einem Privathobby fröhnen und über die Chancen Jakob Augsteins, Chefredakteur des SPIEGEL zu werden.
Souleyman Sané im Interview zum Rassismus im Fußball.
Und während ich mir die Frage stelle: Was wird wohl Broder über Augstein sagen, wenn der plötzlich den SPIEGEL leitet? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.