Nitrošilova, Nelli — Zum Freiheitsverständnis des kantischen und nachkanitschen Idealismus

Es sieht ein­fach gut aus, sol­che klei­nen Bücher mit gebil­det klin­gen­dem Titel auf sei­nem Schreib­tisch rum­lie­gen zu haben. Dabei ist die­ses Büch­lein durch­aus inter­es­sant. Es behan­delt rus­si­sche Phi­lo­so­phen und ihren Umgang mit deut­scher Phi­lo­so­phie. Das liest sich nett, auch wenn eini­ges unklar her­ge­holt daher­kommt.
Der Titel ist etwas unge­nau gehal­ten, was sol “zum Frei­heits­ver­ständ­nis” genau hei­ßen? Sowas ist eigent­lich ver­pönt, denn unter der­ar­ti­ge Über­schrif­ten kann alles und nichts fal­len. Wenigs­tens etwas fällt in die­sem Buch dar­un­ter. Damit die Blog­le­ser hier wenigs­tens etwas von die­sem Ein­trag haben, ver­wei­se ich auf den mei­nes Erach­tens bes­ten Arti­kel über Kants Frei­heits Begriff, der als sol­cher heu­te immer noch höchstak­tu­ell ist, und zwar Georg Geis­mann: Kant über Frei­heit in spe­ku­la­ti­ver und prak­ti­scher Hin­sicht. Die­sen Arti­kel dür­fen sich auch soge­nann­te “Nicht­phi­lo­so­phen”, was­im­mer das auch sein soll, antun. Er ist zwar etwas anspruchs­voll geschrie­ben und von vie­len Bele­gen unter­bro­chen, was aber nichts ande­res ist als ein unge­mein genau­er Aus­weis der Kom­pe­tenz des Autors und Hil­fe für den Leser, aber sicher­lich für jeden Leser ein Gewinn.

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