Schlingensief, Christoph – So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!

Seit­dem ich Chris­toph Schlin­gen­siefs Arbeit ken­ne, ver­fah­re ich immer auf die­sel­be Wei­se: Sofern ich zu ihr Zugang habe, beschöf­ti­ge ich mich so lan­ge damit, bis ich mei­ne zu wis­sen, was dahin­ter steckt oder bis sie mir etwas sagt.

Nun hat er ein Tage­buch wäh­rend sei­ner Krebs­er­kran­kung ver­fasst. Es ist eine Auf­nah­me sei­ner Wut, des Angriffs auf sei­ne Per­son, der The­ma­ti­ken, die sich ihm auf­drän­gen. Er schwimmt sich frei und man bekommt den Ein­druck: Dadurch bekommt er ein Stück­chen mehr Lebens­qua­li­tät.

Das Buch ist ein lesens­wer­tes Doku­ment der Nicht­auf­ga­be sei­ner eige­nen Per­son, das einem Auf­ruf gleich­kommt, um sein Leben zu kämp­fen.

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.