Namenspoetik

Es tut sich was in Bie­le­feld. Soviel habe selbst ich mitt­ler­wei­le mit­be­kom­men. Es sind wohl nicht mehr die Groß­städ­te, die Kul­tur nach­hal­tig prä­gen und beför­dern, son­dern die klei­nen Ecken, in denen still und heim­lich etwas empor­keimt. Viel­leicht sind die Groß­städ­te ein­fach zu voll, zu über­la­den an Kul­tur­schaf­fen­den, die sich nur noch gegen­sei­tig auf die Füße tre­ten und sich nur selbst ins Gehe­ge kom­men.

Jetzt bevöl­kert ein wei­te­rer beschei­den Gro­ßer die Welt von Twit­ter: Sacha Brohm hat sich erbarmt, sei­nen Jün­gern in den Mikro­blog­kos­mos zu fol­gen.

Gera­de so als wol­le er die Über­be­wer­tet­heit von Tweeds aufs Korn neh­men, ver­wen­det er, qua­si als Abschluss des inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges, nur einen hal­ben Tweet für fol­gen­de Geist­reich­heit:

Ich habe gelacht, ich gebe es zu — und ja, der­ar­ti­ge Namen zäh­le ich auch zu Poe­sie.

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