Guten Morgen

morgenkaffee

In Köln ist ein 21jähriger Betrü­ger von einer Rent­ne­rin aus­ge­trickst wor­den, der er sich als ihr Enkel Frank in finan­zi­el­len Schwie­rig­kei­ten vor­stell­te, ohne dass sie einen Enkel hat. Man­che 69erinnen sind eben noch nicht so ver­kalkt wie man­che 21jährige.

Oswald Metz­ger mag ein bun­des­weit fun­dier­ter Sach­po­li­ti­ker sein, schafft es aber offen­sicht­lich nicht die Vor­be­hal­te ande­rer gegen sei­ne Per­son so abzu­min­dern, dass er in ein bezahl­tes Amt kom­men kann. Oder er hat die Fes­tig­keit der inter­nen Netz­wer­ke der CDU ein­fach unter­schätzt.

Die Rech­ten von Pro NRW und NPD schaf­fen es zwar Mas­sen zu mobi­li­sie­ren, aber eben nur gegen sich selbst und nicht für die angeb­li­chen Miss­stän­de, die sie anpran­gern möch­ten. Die Rech­ten müs­sen sich ein­ge­ste­hen, dass sie bei 150 zu 5000 Demons­tran­ten nur als eine rechts­las­ti­ge Min­der­heits­mei­nungs­ver­tre­ter anzu­se­hen sind.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kriegt man eigent­lich je wie­der die Real­tiät ange­mes­sen auf den Schirm, wenn man ein­mal ange­fan­gen hat, für solch aus­sichts­lo­se Ange­le­gen­hei­ten zu kämp­fen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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