Was ich noch sagen wollte zu… öffentlich-rechlichem Metapherslang

Kat­rin Brand spricht heu­te beim WDR 2 Klar­text über

Science-Fiction-Film
Maga­zi­ne
Ali­ens
Kämp­fer
wab­be­lig
Figh­te­rin
Unge­tüm
die Welt ver­bün­de­te sich mit ihr
das Wich­tigs­te über­haupt
Quä­lern und Kun­den
Unge­tüm Inter­net
schmerz­haf­te Breit­sei­te
zöger­li­che Bun­des­re­gie­rung
Freizeit-Surfer
Zen­sur oder Ein­griff in die Mei­nungs­frei­heit
Kin­der­por­no­gra­fie
nie, unter kei­nen Umstän­den

… und das alles, sage und schrei­be, in der Rekord­zeit von einer Minu­te und 48 Sekun­den.

Lie­be Frau Brand, Sie haben ver­ges­sen, fol­gen­de Begrif­fe in ihren science-fiction-lastigen Text mit ein­zu­bau­en:

Psi­u­uuu, Peng, Öff-öff, Kats­chaoo, Oink, unend­li­che Wei­ten, Nur du kannst die Welt ret­ten, Mafia­ge­bah­ren, zwusch, das Böse, Kämp­fen für Frei­heit und Gerech­tig­keit, die armen Kin­der, das Hei­ligs­te, das Gute muss sie­gen, schutz­los aus­ge­lie­fert, jedes Mit­tel recht, wehr­haf­te Demo­kra­tie darf nicht weg­schau­en.

Wenn ihren Text irgend­je­mand ernst neh­men soll, dann ver­sach­li­chen Sie doch bit­te ihre Wort­wahl und ori­en­tie­ren Sie sich am gewon­ne­nen Niveau der Dis­kus­si­on über das The­ma. Möge die Macht mit Ihnen sein! Yee­ha.

[via]

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