Lesezeichen

  • (Zwangs-)Pause für Com­men­ta­rist! — Commentarist’s blog — Wir haben eini­ge aben­teu­er­li­che Wochen hin­ter uns. Com­men­ta­rist ist ein­ge­schla­gen wie eine Bom­be (im posi­ti­ven Sin­ne 🙂 Weni­ge Tage nach Eröff­nung der geschlos­se­nen Beta hat­ten wir mehr als 1000 Anmel­dun­gen. So haben uns bei­spiels­wei­se vie­le Jour­na­lis­ten dar­über infor­miert, wo ihre Kom­men­ta­re noch zu fin­den sind, damit wir die­se ein­bin­den kön­nen. Zu unse­rem völ­li­gen Unver­ständ­nis haben sich aller­dings zwei Ver­lags­häu­ser dazu ent­schlos­sen, uns mit mas­si­ven recht­li­chen Schrit­ten zu dro­hen. Wir sehen Com­men­ta­rist als ein sehr inno­va­ti­ves Pro­jekt, als einen “Hel­fer” für eta­blier­te Nach­rich­ten­sei­ten. Wir lei­ten einen extrem hohen Pro­zent­satz unse­rer Leser direkt an die ent­spre­chen­den Quel­len wei­ter und wir machen Leser auf Kom­men­ta­re auf­merk­sam, die sie vor­her noch nicht kann­ten. Die­ser Ansicht sind die besag­ten Ver­lags­häu­ser nicht. Daher bleibt uns momen­tan nichts ande­res übrig, als die Pfor­ten vor­über­ge­hend zu schlie­ßen.
  • » Gefällt-mir-Journalismus kat­rin schus­ter — Ich weiß nicht, ob die Auf­stän­de in Ägyp­ten auch ohne Twit­ter und Face­book so statt­ge­fun­den hät­ten und statt­fän­den, wie sie bis­lang statt­ge­fun­den haben und wei­ter statt­fin­den. Ich weiß nur, dass es mir Unbe­ha­gen berei­tet, wenn Revo­lu­tio­nen mit Mar­ken­na­men ver­se­hen, eben: mar­kiert wer­den. Denn das ist das aller­erst Beson­de­re und Neue dar­an: dass sich west­li­che Mar­ken Revo­lu­tio­nen unter den rhe­to­ri­schen Nagel rei­ßen – und die Inter­net­ge­mein­de fröh­lich mit­macht. Plötz­lich ist die kri­ti­sche Hal­tung, die man sonst den Din­gen ent­ge­gen­bringt, wie weg­ge­bla­sen.
  • Goo­g­les Sor­gen mit einem gekränk­ten Autor | law blog — Genau hier fan­gen die Pro­ble­me an, wel­che für Goog­le Fol­gen weit über das Sick-Snippet haben kön­nen. Die Behaup­tung, ein Such­ergeb­nis tref­fe nicht die “Kern­aus­sa­ge” der ver­link­ten Sei­te, lässt sich näm­lich schnell auf­stel­len und her­vor­ra­gend instru­men­ta­li­sie­ren. Ent­we­der der Link fliegt raus oder wird “inhalt­lich” den Wün­schen des Anspruchs­stel­lers ange­passt. Sonst wer­den die Anwäl­te in Stel­lung gebracht.

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.