Guten Morgen

morgenkaffee

Kai Gniff­ke erklärt die Bericht­erstat­tung der Tages­schau über den Auf­tritt von Moni­ka Lier­haus beim der Springer-Veranstaltung Gol­de­nen Kame­ra mit dem Gesprächs­wert der Situa­ti­on. Das sehen die Kom­men­ta­to­ren des Arti­kels größ­ten­teils anders.

Wer bei Face­book ein Pseud­onym ver­wen­det, agiert gegen die AGBs von Face­book. Und das bleibt auch wei­ter­hin der Fall, so ein Facebook-Sprecher. Um Din­gen wie Mob­bing ent­ge­gen zu tre­ten — oder viel­leicht doch eher, um die Namen bes­ser an Unter­neh­men ver­ti­cken und Nutzer-Profile erstel­len zu kön­nen.

Der Sprech­blog hat eine E-Petition ins Leben geru­fen gegen die Auf­nah­me eines Sta­tus’ der deut­schen Spra­che als Amts­spra­che ins Grund­ge­setz:

Da kei­ne Not­wen­dig­keit zu einer Auf­nah­me ins Grund­ge­setz besteht, wäre eine sol­che ein rein sym­bo­li­scher Akt, des­sen Sym­bol­ge­halt nur die Aus­gren­zung von sprach­li­cher und kul­tu­rel­ler Viel­falt sein kann. Eine Auf­nah­me in das Grund­ge­setz könn­te unvor­her­seh­ba­re sprach­po­li­ti­sche Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen; es ist anzu­neh­men, dass die Sprach­pu­ris­ten auf die­ser Grund­la­ge eine Ver­fas­sungs­kla­ge nach der ande­ren ein­rei­chen wür­den — gegen Eng­lisch in Wer­bung, Bil­dung, Wis­sen­schaft, Wirt­schaft, gegen Migran­ten­spra­chen auf Schul­hö­fen, viel­leicht sogar gegen Min­der­hei­ten­spra­chen wie das Frie­si­sche und Sor­bi­sche.

Wer mag, kann da jetzt mit­par­ti­tio­nie­ren.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War­um soll die deut­sche Spra­che ins Grund­ge­setz, wenn sie kaum jemand feh­ler­frei beherrscht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.