Guttenbergs Doktorarbeit im Vergleich


Bei der Süd­deut­schen Zei­tung kann man eini­ge Stel­len sei­ner Dok­tor­ar­beit, die unter Pla­gi­ats­ver­dacht ste­hen, ver­glei­chen. Ein wei­te­rer, geist­rei­cher Satz fin­det sich in der NZZ am Sonn­tag. Gut­ten­berg sag­te der NZZ:

Dem Ergeb­nis der jetzt dort erfol­gen­den Prü­fung sehe ich mit gros­ser Gelas­sen­heit ent­ge­gen. Ich habe die Arbeit nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen ange­fer­tigt.

Soso. Das Neu­sprech für Wis­sen und Gewis­sen ist also Copy und Pas­te.

Aktua­li­sie­rung

Bei der Welt hat man zudem eine Stel­le am Anfang der Arbeit aus­ge­macht, die einem Text von Bar­ba­ra Zehn­pfen­nig aus der FAZ ent­nom­men wur­de. Zusam­men mit den von Fischer-Lescano auf­ge­führ­ten Stel­len (Ober­mül­ler, Marx­ner, Hal­ler, Was­s­ner, Volkmann-Schluck, Net­tes­heim, Vau­bel, Burg­hardt) han­delt es sich bis­her also um 9 Zita­te frem­der Auto­ren.

Die CSU sieht durch die Nähe von Fischer-Lescano zur SPD einen rein poli­ti­schen Angriff auf den Minis­ter der Ver­tei­di­gung gege­ben, dabei ist der Vor­wurf, wie oben zu sehen, nicht von Pap­pe.

Gut­ten­berg selbst fin­det die Vor­wur­fe abstrus und möch­te ledig­lich prü­fen, ob

ver­ein­zelt Fuß­no­ten nicht oder nicht kor­rekt gesetzt sein soll­ten

Aktua­li­sie­rung 17.02.
Der Spie­gel prä­sen­tiert heu­te vier wei­te­re Auto­ren (US-Botschaft, Schwab, Kühn­hardt, Cas­per).

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