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  • Pla­gi­ats­vor­wurf gegen Gut­ten­berg — Man kann auch über Fuß­no­ten stol­pern — sueddeutsche.de — Das Pla­gi­at ist ein Schat­ten, der so tut, als han­de­le es sich um den Kör­per. Das kann funk­tio­nie­ren, solan­ge die Son­ne pas­send steht. Das tut sie nicht mehr. Gut­ten­berg hat nicht nur in sei­ner Dok­tor­ar­beit Feh­ler gemacht, son­dern auch mit der selbst­herr­li­chen Art, wie er damit umgeht. Sei­ne Feh­ler, sagt Gut­ten­berg zwar, täten ihm “auf­rich­tig leid”. Aber an wen rich­tet sich die­se halb­ga­re Ent­schul­di­gung? An sei­nen alten, über alle Zwei­fel erha­be­nen Dok­tor­va­ter Peter Häber­le, den er düpiert hat? An die Uni­ver­si­tät, die ihren wis­sen­schaft­li­chen Rang ver­tei­di­gen muss? An die pla­gi­ier­ten Auto­ren, die ihm zür­nen? An die Gym­na­si­al­leh­rer, die ihren Schü­lern kor­rek­tes Arbei­ten bei­brin­gen wol­len?
  • Gu-Gu-Guttenberg! » ronniegrob.com — Es lohnt sich, noch­mals die “Spiegel”-Titelgeschichte vom 18. Okto­ber 2010 (Aus­ga­be 42) zu lesen, in der Gut­ten­berg vom “Spie­gel” als “Der Bür­ger­kö­nig” ver­kauft wird. Als ich das Cover das ers­te Mal erblick­te, dach­te ich an eine wit­zi­ge, distan­zier­te Titel­ge­schich­te. Statt­des­sen las ich ein gänz­lich uniro­ni­sches Stück, das die Gut­ten­bergs als neu­es Kanz­ler­paar zu inthro­ni­sie­ren ver­such­te.

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