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  • Es wird eng für den Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter: Tuscheln über zu Gut­ten­berg — taz.de — Ein ehe­ma­li­ger CDU-Bundesminister sag­te der taz, der Vor­fall sei “eine poli­ti­sche Kata­stro­phe” für die Uni­on. “Wenn die Uni Bay­reuth ihm den Titel aberkennt, muss Gut­ten­berg zurück­tre­ten.” Auch in FDP-Kreisen wird das Kri­sen­ma­nage­ment Gut­ten­bergs kri­ti­siert. “Er hät­te sei­nen Titel gleich zurück­ge­ben sol­len”, heißt es dort.
  • Internet-Law » Das Wis­sen­schafts­pla­gi­at — Karl-Theodor zu Gut­ten­berg ist ein Raub­ko­pie­rer. Der Ver­stoß gegen die­se wis­sen­schaft­li­chen Grund­prin­zi­pi­en, soll­te er tat­säch­lich unge­ahn­det blei­ben, wür­de das gesam­te Prü­fungs­we­sen der deut­schen Hoch­schu­len in eine Legi­ti­ma­ti­ons­kri­se stür­zen. Wie soll man Stu­den­ten, Dok­to­ran­den und Prüf­lin­gen noch erklä­ren, dass man eine Arbeit nicht per Copy & Pas­te aus den Tex­ten ande­rer zusam­men­klau­en darf, wenn ein Minis­ter genau dafür mit sum­ma cum lau­de belohnt wird? Was bei Hele­ne Hege­mann, trotz der damit ver­bun­de­nen Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen, noch als krea­ti­ver Pro­zess durch­ge­hen kann, muss auf wis­sen­schaft­li­cher Ebe­ne stets geäch­tet wer­den und im kon­kre­ten Fall mit der Aberken­nung der Dok­tor­wür­de ver­bun­den sein. Wenn die Uni­ver­si­tät Bay­reuth die­se Kon­se­quenz nicht zieht, dann bestä­tigt sie den bereits im Raum ste­hen­den Ver­dacht, dass Dis­ser­ta­tio­nen dort auch nach poli­ti­schen Kri­te­ri­en bewer­tet wer­den.

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