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  • Karl-Theodor zu Gut­ten­berg: Der Lügen­ba­ron | ZEIT ONLINE
  • Gut­ten­berg und Mer­kel: Popu­la­ri­tät und Täu­schung — Mei­nung — Tages­spie­gel — Der gemein­sa­me Nen­ner die­ses unap­pe­tit­li­chen Feld­ver­suchs heißt Popu­la­ri­tät, die Mer­kel nützt und Gut­ten­berg schützt. Doch wer meint, mit ihrer Hil­fe die Macht des Geset­zes über die Mäch­ti­gen aus­he­beln zu kön­nen, gibt Wahr­heit und Anstand preis und ver­ur­teilt sich selbst zu popu­lis­ti­scher Dem­ago­gie.
  • Guttenberg-Affäre: Als sei es ein Kava­liers­de­likt … — Der Frei­tag — 70 Dozen­ten grei­fen die Baga­tel­li­sie­rung des Ver­ge­hens in einem offe­nen Brief scharf an
  • Twit­pic -Fin­de den Feh­ler
  • Pla­gi­ats­af­fä­re: Gut­ten­bergs Rück­halt in der Uni­on brö­ckelt | ZEIT ONLINE — Bun­des­tags­prä­si­dent Nor­bert Lam­mert (CDU) kri­ti­sier­te im WDR das Kri­sen­ma­nage­ment Gut­ten­bergs. “Die Pres­se­er­klä­rung, die Karl-Theodor zu Gut­ten­berg am ver­gan­ge­nen Frei­tag gege­ben hat, war jeden­falls kein über­zeu­gen­der Bei­trag zur Pro­blem­be­wäl­ti­gung.” Er kön­ne sich dies nur so erklä­ren, dass dem Minis­ter zu dem Zeit­punkt “das Aus­maß der Schlam­pig­keit nicht klar war, mit der die Arbeit ver­fasst und ein­ge­reicht wor­den ist”. *Schnöff tät­ä­ä­ä­ää*
  • Ein Ade­li­ger mit Dis­ser­ta­ti­ons­hin­ter­grund | blog2.de — Ver­such einer Ent­schul­di­gung.
  • Kom­men­tar zu Gut­ten­berg: Schwä­che zu Cha­rak­ter­stär­ke umge­deu­tet | tagesschau.de — Für eine Dok­tor­ar­beit frem­de Ide­en abzu­kup­fern ist dumm. Alles trot­zig abzu­strei­ten, obwohl sich die Bewei­se sta­peln, ist noch düm­mer. Sich dann aber hin­zu­stel­len, wenn einem das Was­ser bis zum Hals steht, und nach der bewähr­ten Masche den Anti-Politiker zu geben, der anders als die ande­ren sei­ne Feh­ler öffent­lich ein­ge­steht, um sich damit ans Wahl­volk ran­zu­wan­zen — das, mit Ver­laub, ist popu­lis­tisch und dreist.
  • Inter­view Prof. Elkar: “Dem Grund­satz der Wahr­heit ver­pflich­tet” — Han­dels­blatt — „Offi­zie­re han­deln in Füh­rungs­po­si­tio­nen. Sie müs­sen dem Grund­satz der Wahr­heit ver­pflich­tet sein und vor­bild­lich han­deln. Dies gilt natür­lich auch für den Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter.
  • Inter­view mit Bezie­hungs­for­scher: “Lei­den­schaft ist auf Dau­er unge­sund” | Pan­ora­ma — Frank­fur­ter Rund­schau — Män­ner sind die wah­ren Roman­ti­ker. Frau­en wis­sen gar nicht, wel­cher Typ ihnen wirk­lich gut tut. Und eines Tages steht plötz­lich der Umzugs­wa­gen vor der Haus­tür.
  • Gut­ten­berg ver­zich­tet auf Dok­tor­ti­tel: Dr. Münch­hau­sen geht in Klau­sur | STERN.DE — es ist alles Unsinn. Gut­ten­berg ist ein Blen­der. Er hat die Uni getäuscht, die Öffent­lich­keit getäuscht, sei­ne Par­tei­freun­de getäuscht. Er hat sich einen Dok­tor­ti­tel erschwin­delt und sei­nen Lebens­lauf geschönt. Prak­ti­ka als “beruf­li­che Sta­tio­nen” aus­ge­ge­ben, eine Mit­glied­schaft in einem Auf­sichts­rat, die offen­bar nur auf dem Papier bestand, als Aus­weis sei­ner Wirt­schafts­kom­pe­tenz aus­ge­ge­ben. Wer soll ihm noch ein Wort glau­ben?
  • Ver­fas­sungs­blog » Blog Archi­ve » Gut­ten­berg und das anti-elitäre Ticket — Gut­ten­berg hat sich einen Summa-Doktor umhän­gen las­sen (von Häber­le, no less, da komm ich echt schwer drü­ber weg) dafür, dass er 400 Sei­ten Text­bau­stei­ne zusam­men­ge­leimt hat. Er hat allem Anschein nach gelo­gen und betro­gen und sei­ne Pri­vi­le­gi­en als Abge­ord­ne­ter miss­braucht und das ehr­wür­di­ge Ver­fah­ren, in dem die Wis­sen­schaft ihren For­scher­nach­wuchs her­an­zieht, der Lächer­lich­keit preis­ge­ge­ben.
  • die wahr­heit: Schma­rot­zer cum lau­de — taz.de — Vor hun­dert Jah­ren war es das Pri­vi­leg des Adels, die Dienst­mäd­chen und Bau­ern­töch­ter zu schwän­gern, und kei­ner stell­te Fra­gen, wenn der Sohn aus gutem Hau­se nur schön schnei­dig war und heim­lich Ali­men­te zahl­te.
  • Karl-Theodor zu Gut­ten­berg: “Hier steht das Ori­gi­nal und kein Pla­gi­at!” — Nach­rich­ten Poli­tik — Deutsch­land — WELT ONLINE — Es scheint, als wol­le Gut­ten­berg das Maß der poli­ti­schen Unkor­rekt­heit, für die er im kon­ser­va­ti­ven Lager indes zumin­dest heim­li­che Sym­pa­thie ver­mu­ten darf, voll­ma­chen. Blend­gra­na­ten, um vom eigent­li­chen Kriegs­schau­platz – der ver­ma­le­dei­ten Dis­ser­ta­ti­on – abzu­len­ken?
  • Plagiats-Vorwürfe: Gut­ten­berg ver­zich­tet auf sei­nen Titel | Poli­tik — Frank­fur­ter Rund­schau — Die­ser Rück­halt in der nicht­po­li­ti­schen Öffent­lich­keit ist der bes­te Schutz für Gut­ten­berg.
  • Ham­burg, Gut­ten­berg, Hartz IV — Mer­kel gibt sich auf — sueddeutsche.de — Wie groß ist eigent­lich die Not der Kanz­le­rin? Ange­la Mer­kel erlebt nicht ihre ers­te Kri­se im Regie­rungs­amt. Aber es ist wohl das ers­te Mal, dass sie sich auf offe­ner Büh­ne und in weni­gen Minu­ten selbst noch so viel tie­fer hin­ein­ge­re­det hat. Mer­kels Tren­nung des Poli­ti­kers Karl-Theodor zu Gut­ten­berg vom Wis­sen­schaft­ler Karl-Theodor zu Gut­ten­berg ist ihrer Klug­heit unwür­dig. Die Ver­bin­dung zwi­schen der Dok­tor­ar­beit und der Minis­ter­ar­beit ist die Inte­gri­tät Gut­ten­bergs.
  • Die Guttenberg-Affäre: Kul­tur­kampf um einen Ange­be­te­ten | STERN.DE — Was näm­lich die Argu­men­te der Guttenberg-Anwälte gemein haben, ist eine Abkehr von jed­we­dem Ratio­na­lis­mus. Es sind die Anti-Aufklärer, die hier am Wer­ke sind. Sie for­dern ein, dass für Gut­ten­berg nicht die nor­ma­len Regeln des aka­de­mi­schen Betriebs gel­ten, nicht ein­mal die der Demo­kra­tie, in der es durch­aus zuläs­sig ist, die Eig­nung eines Poli­ti­kers immer wie­der in Fra­ge zu stel­len. Gleich­zei­tig stel­len sie alles und jeden unter den Pau­schal­ver­dacht des Betrugs und der Dop­pel­zün­gig­keit. Aka­de­mi­ker, Poli­ti­ker, Jour­na­lis­ten. Bei­des, die Pau­schal­kri­tik und die For­de­rung nach einer “Lex Gut­ten­berg” haben ihrer­seits das Zeug, das Ver­trau­en in wich­ti­ge Insti­tu­ti­on zu zer­set­zen, den Kitt, der die Gesell­schaft zusam­men­hält: Wie soll man denn jemals, und das hat der Pro­fes­sor und SPD-Politiker Karl Lau­ter­bach bei Anne Will, tref­fend for­mu­liert, Stu­den­ten fürs Abschrei­ben bestra­fen kön­nen, wenn der Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter mit einem Pla­gi­at davon­kommt? Das gan­ze Sys­tem wür­de zusam­men­bre­chen.
  • Pla­gi­ats­af­fä­re des Minis­ters: Gut­ten­berg, das Anti-Vorbild | FTD.de — Dabei wäre die Fäl­schung sei­ner Dis­ser­ta­ti­on sogar noch zu ver­zei­hen gewe­sen — hät­te er sich kon­se­quent ent­schul­digt und reu­mü­tig gezeigt. Die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie, mit der sich Gut­ten­berg aus der größ­ten Kri­se sei­ner Poli­ti­ker­kar­rie­re zu befrei­en ver­sucht, macht genau das unmög­lich. Sie macht die­sen Mann nach­ge­ra­de gefähr­lich. Dabei geht es nicht nur dar­um, dass er als Vor­bild für Ehr­lich­keit ver­sagt. Noch bedenk­li­cher: Gut­ten­berg ver­höhnt die Wäh­ler. Scham­los setzt er auf deren löch­ri­ges Gedächt­nis und Emp­fäng­lich­keit für popu­lis­ti­sche Hube­rei. Sei­ne Ein­ge­ständ­nis­se im Zwei­ta­ge­stakt ver­sucht er mit einem simp­len Trick zu kaschie­ren, sei­nem ein­zi­gen. Es ist der Trick eines Ange­bers: Kraft­strot­zen­des Auf­tre­ten, gerad­li­ni­ge Rhe­to­rik.
  • Ers­ter Auf­tritt nach Plagiats-Vorwürfen: Gut­ten­berg will den Dr. abschüt­teln | STERN.DE — Dass zu Gut­ten­berg nicht wirk­lich erklärt hat, war­um er abschrieb, wie­so er den Über­blick ver­lo­ren hat, fällt nur weni­gen an die­sem Abend auf. “Er hat das halt so hübsch ver­packt, da waren die meis­ten wohl geblen­det”, fin­det ein Mann in den Fünf­zi­gern und steckt die Hän­de in die Jacken­ta­schen. “Ich habe auch pro­mo­viert und weiß genau, wel­che Quel­len ich genutzt habe — heu­te noch.”
  • Wie Gut­ten­berg zur Witz­fi­gur mutiert | ZEIT ONLINE — es ist eine Far­ce. Die nun “gra­vie­ren­den Feh­ler” hat­te zu Gut­ten­berg zuerst als “abstru­se Vor­wür­fe” sei­ner Geg­ner bezeich­net, dann als ver­se­hent­li­che Zitier­feh­ler dar­ge­stellt. Erst nach­dem sei­ne Arbeit im Inter­net minu­ti­ös zer­legt und ihm dabei sys­te­ma­ti­sches Kopie­ren nach­ge­wie­sen wur­de, gab er nun zumin­dest zu, dass er “an der einen oder ande­ren Stel­le den Über­blick über die Quel­len ver­lo­ren” habe. An der einen oder ande­ren Stel­le? Den Über­blick ver­lo­ren? Laut der zuge­ge­ben mit Vor­sicht zu bewer­ten­den Sta­tis­tik der Pla­gi­ats­jä­ger im Inter­net ent­hal­ten der­zeit fast 73 Pro­zent der Arbeit Pla­gia­te, die nicht von Gut­ten­berg selbst sind. Inter­es­sant auch, dass ihm das erst beim “erneu­ten Lesen der Dis­ser­ta­ti­on über das Wochen­en­de” auf­ge­fal­len sein soll.
  • Pla­gi­ats­vor­wür­fe: Gut­ten­berg tauscht Dok­tor gegen Kar­rie­re — SPIEGEL ONLINE - — Der nimmt sich in Kelk­heim nicht den poli­ti­schen Geg­ner, son­dern die Medi­en vor. Er äuße­re sich hier im Hes­si­schen, und nicht vor der Haupt­stadt­pres­se in Ber­lin: “Sie sol­len es aus ers­tem Mun­de erfah­ren und nicht durch die Kom­men­tie­rung.” Es ist der Unter­schied zwi­schen öffent­li­cher und ver­öf­fent­lich­ter Mei­nung, den Gut­ten­berg da macht und zu dem zuletzt Gui­do Wes­ter­wel­le griff, als er wegen sei­ner Äuße­run­gen zu “spät­rö­mi­scher Deka­denz” unter Hartz-IV-Empfängern unter Druck gera­ten war. Es ist ein Mit­tel bedräng­ter Poli­ti­ker.
  • Gut­ten­berg: Wei­te­res Bundestags-Gutachten ver­wen­det — Deutsch­land — FOCUS Online
  • Mee­dia: Uschi-Streit: ffn geht gegen Mario Barth vor

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