Guttenberg-Doktorvater hält Arbeit für Plagiat

Prof. Peter Häber­le hat sich nach knapp zwei Wochen wie­der zu Wort gemel­det, und in einem Schrei­ben die Dok­tor­ar­beit von Karl-Theodor Gut­ten­berg bewer­tet. Er ist nicht inter­viewt wor­den und inso­fern nicht auf die Fra­ge ange­spro­chen wor­den, ob er von einer vor­sätz­li­chen Täu­schung aus­geht. Gut­ten­berg hat­te die Pla­gi­ats­vor­wür­fe gegen sei­ne Arbeit in die Nähe übler Nach­re­de gerückt.

Ich wür­de aller­dings jeman­dem wie Häber­le, der bei einer 10jährigen Pro­mo­ti­on der­art gelinkt wur­de, auch kei­nen Vor­wurf machen, wenn er sich öffent­lich nicht all­zu weit aus dem Fens­ter lehnt. Zwi­schen den Zei­len ist aber den­noch zu lesen, was er wie ein­schätzt:

In mei­ner ers­ten spon­ta­nen und letzt­lich zu vor­schnel­len Reak­ti­on konn­te ich – ohne Detail­kennt­nis der kon­kre­ten Vor­wür­fe – das Aus­maß nicht abse­hen.

Und was war die zu vor­schnel­le Reak­ti­on? Häber­le sag­te, die Vor­wür­fe gegen Gut­ten­berg sei­en

absurd. Die Arbeit ist kein Pla­gi­at.

Tja, und wenn man das der­art zurück­nimmt, wird man wohl das Gegen­teil behaup­ten.

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