Guten Morgen

Leu­te ver­las­sen gera­de in Scha­ren die sozia­len Netz­wer­ke. Ich kann das so nicht bestä­ti­gen, aber dass einem Face­book mit sei­nem Spio­nie­ren und Vor­schrei­ben bei anhal­ten­der Infor­ma­ti­ons­ar­mut auf den Zei­ger geht, kann ich ver­ste­hen.

San­dra Bullock geht gegen die Frei­zeit­wo­che wegen erfun­de­ner Inter­views vor. Da wun­dert sich sogar der Rich­ter.

Hextor macht an einem ver­hunz­ten Community-Treffen fest, dass Frei­funk nicht funk­tio­nie­ren kann.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ob Funk­ver­bin­dun­gen irgend­wann Glas­fa­ser­lei­tun­gen und WLan-Netze erüb­ri­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Die Top10-Tweets des Januars

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Guten Morgen

Dave Winer beschäf­tigt sich mit Fake Fol­lo­wern auf Twit­ter, und zwar sol­che, die als vor­ge­schla­ge­ne Fol­gungs­wür­di­ge bei Anmel­dung gezeigt wer­den. Sol­che Ver­fol­gun­gen als Fake Fol­lo­wer­zu bezeich­nen, ist mir noch gar nicht in den Kram gekom­men.

Das Max-Plank-Institut für Inno­va­ti­on und Wett­be­werb hat eine Umfra­ge zum unge­setz­mä­ßi­gem Unter­hal­tungs­kon­sum in Deutsch­land gemacht. Da waren die Anga­ben zum ille­ga­len Ver­hal­ten schon ziem­lich nied­rig.

In Isra­el hal­ten sich die Toten jetzt im Unter­grund auf.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wann gibt es wohl Mars­be­stat­tun­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

In Düs­sel­dorf beginnt der Pro­zess gegen den mut­maß­li­chen — auch so ein Wort, das die Pres­se offen­bar ungern benutzt — Atten­tä­ter des Wehrhahn-Anschlages. Die Beweis­la­ge ist doch etwas dünn, so das das Fach­blatt für katho­li­sche Fuß­ball­be­richt­erstat­tung sich mehr dafür inter­es­siert, dass die Beloh­nung für den Hin­weis­ge­ber zu ver­fal­len droht. Was frü­her allen­falls eine Rand­be­mer­kung gewe­sen wäre, taugt halt heut­zu­ta­ge schon als Klick­rein­brin­ger.

Da fällt mir ein, dass mir ges­tern ein Satz von Chrsti­an Sie­vers rein­ge­spült wur­de, mit dem sein Buch bewor­ben wird:

Erst wenn die letz­te Redak­ti­on dicht­ge­macht hat und der letz­te Repor­ter sei­ne Kün­di­gung bekam, wer­det ihr mer­ken, dass man mit Kat­zen­vi­de­os kein biss­chen von der Welt ver­steht.

Die Angst des Pro­fi­jour­na­lis­mus’ vor Kat­zen­vi­de­os — auch so ein The­ma. Ich den­ke übri­gens sehr wohl, dass man mit Kat­zen­vi­de­os etwas von der Welt ver­steht.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Hält sich jeder Jour­na­list für einen Welt­ver­ste­her? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Falk Rich­ter nimmt aus Künst­ler­sicht Stel­lung zur AfD und der rech­ten Bewe­gung in Deutsch­land.

Düs­sel­dorf hat ein neu­es Stadt­lied.

Seit dem SPD-Bundesparteitag ver­zeich­net die Par­tei 1800 Bei­tritts­ge­su­che. Mar­kus Decker meint, jun­ge Poli­ti­ker wir­ken ein­fach nur etwas aus­ge­schla­fe­ner als alte, kön­nen aber nicht min­der poli­tisch dane­ben lie­gen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kin­der waren ja nie an der Macht, wem hat also die­ses alte “Denkt an die Kin­der” gehol­fen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.
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Guten Morgen

Heu­te mal die NZZ gele­sen: Auf der ers­ten Sei­te schrei­ben sie, dass Trump auf gar kei­nen Fall zum Welt­wirt­schafts­fo­rum, dass in der NZZ nur WEC heißt, fah­ren wird. Im Inter­view mit Joseph Sti­glitz erör­tert man aller­dings in der Über­schrift ange­kün­digt, was Trump dort ver­an­stal­ten wird. Und wäh­rend Sti­glitz meint, Trump hät­te nichts mit dem Wirt­schafts­auf­schwung zu tun, schreibt man in einem klei­nen Neben­ar­ti­kel, dass dem einer schweizer-amerikanischen Unter­su­chung zu Fol­ge, even­tu­ell wohl so sei. Ernst­haft erhellt fühlt man sich durch die Lek­tü­re nicht. Die schwei­zer Markt­for­schung möch­te übri­gens von Ver­brau­chern wis­sen, ob man Pro­duk­te wie Dusch­gel und Getränk in einem braucht. Wahr­schein­lich ist es in der Schweiz inzwi­schen zu teu­er, sowas ein­zeln zu kau­fen.

In Tsche­tsche­ni­en bringt eine Kom­mis­si­on geschie­de­ne Paa­re wie­der zusam­men — ganz frei­wil­lig geschä­he das, wie die Behör­den mei­nen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist die­ser Mei­nungs­viel­falt­jour­na­lis­mus nicht eher Glas­ku­gel­jour­na­lis­mus? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Boris John­son hat das Pro­blem mit dem Brex­it ver­stan­den:

Wenn am Ende Groß­bri­tan­ni­en wei­ter der EU unter­wor­fen bleibt, dann war der Brex­it eine tota­le Zeit­ver­schwen­dung

Sharon Stone wird gefragt, ob ihr jemals im Show­busi­ness Sexis­mus begeg­net wäre.

Mesa­le Tolu erzählt von ihrer Haft­zeit in der Tür­kei, und erklärt, war­um Deutsch­land wei­ter­hin Druck auf die Tür­kei aus­üben sol­le.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ärgert es kei­nen mehr, wie die Tür­kei Flücht­lin­ge instru­men­ta­li­siert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Kul­tu­rel­le Umwäl­zun­gen in den USA sind gro­ßer Bestand­teil der Nach­rich­ten, kön­nen aber nicht 1:1 über­setzt wer­den.

Ist es jetzt für die Benut­zer gut, dass Face­book mit dem spielt, was in der Zeit­leis­te der Nut­zer ange­zeigt wird, oder nicht? Es geht wohl nur dar­um, dass kom­mer­zi­el­le Sei­ten­be­trei­ber mehr Koh­le für Wer­bung aus­ge­ben. Irgend­wie glau­be ich nicht, dass man ver­lo­ren gegan­ge­ne Benut­zer zurück­ho­len kann. Und bei mir sieht die Zeit­leis­te so wirr zusam­men­ge­wür­felt wie immer aus. Es ist euch merk­wür­dig, dass immer eine ein­zi­ge Stra­te­gie für in unter­schied­li­chen Län­dern unter­schied­lich genut­ze Diens­te funk­tio­nie­ren soll. Face­book ist bei mir jeden­falls nicht das Tele­fon­buch oder die ers­te Metho­de irgend­je­man­den zu kon­tak­tie­ren.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist jetzt die ziem­lich unskan­da­lö­se Anschul­di­gung gegen einen ame­ri­ka­ni­schen Komi­ker der Tod von #MeToo oder war es der Moment, als Oprah die Füh­rer­schaft bean­sprucht hat? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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